Tag: Politik


Deutsche Mark

Februar 3rd, 2010 — 1:08am

Das Com­pu­ter Board Forum

Die Deut­sche Mark

Die Deut­sche Mark steht wie wohl kein ande­res Sym­bol außer der gewon­ne­nen Fußball-Weltmeisterschaft von 1954 als Syn­onym für den Wie­der­auf­stieg der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land nach dem kata­stro­phal ver­lo­re­nen Krieg. Die Sta­bi­li­tät und Soli­di­tät der Wäh­rung wurde gleich­sam zum Sym­bol der Nach­kriegs­zeit und zum Iden­ti­fi­ka­ti­ons­merk­mal einer von frem­den Mäch­ten geteil­ten Nation. Die Demons­tra­tio­nen wäh­rend der Revo­lu­tion in der DDR waren letzt­lich auch getrie­ben von dem Wunsch der Bevöl­ke­rung, über die Deut­sche Mark ver­fü­gen zu kön­nen.

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Central Intelligence Agency

Januar 30th, 2010 — 12:52am

Das Com­pu­ter Board Forum

Ent­ste­hung der CIA

Die Cen­tral Intel­li­gence Agency ent­stand durch die Ver­ab­schie­dung des “Natio­nal Secu­rity Act” am 18. Sep­tem­ber 1947. Mit der Grün­dung der CIA wur­den die Vorgänger-Organisationen, das im Zwei­ten Welt­krieg aktive “Office of Stra­te­gic Ser­vices” (OSS) sowie die von 1945 bis 1947 arbei­tende “Cen­tral Intel­li­gence Group” (CIG), die dem Außen­mi­nis­te­rium ange­glie­dert war, auf­ge­löst. In den fol­gen­den Jah­ren und Jahr­zehn­ten wur­den von der CIA zahl­rei­che ver­deckte Ope­ra­tio­nen durch­ge­führt, die sich nicht immer an gel­ten­des Recht hiel­ten. Vor allem wäh­rend des Kal­ten Krie­ges, aber auch im Ver­lauf der Kriege in Korea und Viet­nam zeigte sich die Cen­tral Intel­li­gence Agency sehr aktiv. Wann immer es galt, die Inter­es­sen der USA zu ver­tei­di­gen, kam die CIA zum Zuge. Die Folge sol­cher, manch­mal auch ille­gal betrie­be­nen, Ope­ra­tio­nen waren medi­en­träch­tige Skan­dale. Im Jahre 1978 wur­den im Zuge von Ermitt­lun­gen durch das “Church Com­mit­tee” die Befug­nisse der CIA sowie ihre Kon­trolle durch den US-Kongress mit dem “For­eign Intel­li­gence Sur­veil­lance Act” einer Neu­re­ge­lung unter­zo­gen.

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Nationalsozialismus

Januar 29th, 2010 — 11:45pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Ursa­che und Entstehung

Die Ideo­lo­gie des Natio­nal­so­zia­lis­mus ent­wi­ckelte sich in Deutsch­land und Öster­reich vor dem his­to­ri­schen Hin­ter­grund eines ver­lo­re­nen Ers­ten Welt­krie­ges und der gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung in Russ­land. Nach der Okto­ber­re­vo­lu­tion bil­de­ten sich hier wirt­schaft­lich und poli­tisch völ­lig neue Struk­tu­ren her­aus, die das Kapi­tal ins Abseits dräng­ten und von den ande­ren euro­päi­schen Staa­ten als Bedro­hung für die eige­nen innen­po­li­ti­schen Ver­hält­nisse gese­hen wur­den. Durch den Ver­sailler Frie­dens­ver­trag von 1919 war Deutsch­land außer­dem nicht nur gezwun­gen, umfang­rei­che Repa­ra­ti­ons­pflich­ten zu leis­ten, son­dern musste gleich­zei­tig schmerz­li­che Gebiets­ver­luste hin­neh­men.
Dem gegen­über stand der Natio­nale Sozia­lis­mus der 1919 gegrün­de­ten Deut­schen Arbei­ter­par­tei (DAP), die sich 1920 in die NSDAP umbe­nannte.
Das gedank­li­che Gebäude des Natio­nal­so­zia­lis­mus kam vor allem den Zie­len völ­ki­scher und mili­tan­ter Grup­pen des Deut­schen Kai­ser­rei­ches, der österreichisch-ungarischen Mon­ar­chie und ver­spreng­ter „wei­ßen“ Emi­gran­ten aus Russ­land ent­ge­gen.
Der Natio­nal­so­zia­lis­mus ist geprägt von zutiefst anti­de­mo­kra­ti­schen, anti­kom­mu­nis­ti­schen und anti­se­mi­ti­schen Auf­fas­sun­gen.
Die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ideo­lo­gen bemüh­ten sich um Abgren­zung nicht nur von links­ge­rich­te­ten und kon­ser­va­ti­ven Par­teien, son­dern auch vom ita­lie­ni­schen Faschis­mus. Den­noch wird die Bezeich­nung Faschis­mus heute als Ober­be­griff auch für das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gedan­ken­gut ver­wen­det.

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Atatürk, Mustafa Kemal

Dezember 4th, 2009 — 10:22pm

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Mus­tafa Kemal Ata­türk (“Vater der Tür­ken”) lebte von 1881 bis 1938. Er gilt als der Begrün­der der moder­nen Tür­kei. Das heu­tige tür­ki­sche Staats­we­sen als ein säku­la­rer Staat mit Ori­en­tie­rung nach Wes­ten, Tren­nung von Reli­gion und Staat und Gleich­be­rech­ti­gung der Frau geht auf ihn zurück.

Bio­gra­fie

Kemal Ata­türk wurde unter dem Namen Mus­tafa im damals osma­ni­schen Salo­niki gebo­ren. Als Sohn eines Offi­ziers besuchte auch er osma­ni­sche Mili­tär­schu­len, wo er den Bei­na­men Kemal erhielt und Offi­zier wurde.
Im Ers­ten Welt­krieg errang er mili­tä­ri­sche Erfolge und wurde schließ­lich Ober­be­fehls­ha­ber an zwei Fron­ten. Nach dem Krieg wurde er 1920 zum Prä­si­dent und Pre­mier­mi­nis­ter der neu gegrün­de­ten Tür­kei ernannt; 1922 erhielt er den Ehren­ti­tel “Ata­türk”. Nach sei­nem Tod 1938 wurde er in einem eige­nen Mau­so­leum in Ankara beige­setzt.

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