Tag: Krankheiten


Migräne

Januar 28th, 2010 — 12:01am

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Volks­krank­heit Migräne – Was hat es damit auf sich, wie äußert sich eine Migräne und wel­che Mög­lich­kei­ten beste­hen für den Betroffenen?

Die Migräne ist eine offi­zi­ell aner­kannte neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kung, die mit star­ken Kopf­schmer­zen, Benom­men­heit, Schwin­del und Seh­stö­run­gen ein­her­ge­hen kann. Frauen sind von einer Migräne drei­mal häu­fi­ger betrof­fen als Män­ner. Warum dies so ist, konnte von der Wis­sen­schaft bis­her nicht ein­deu­tig geklärt wer­den. Heut­zu­tage schätzt man, dass etwa 10 Pro­zent aller Men­schen in Deutsch­land unter Migrä­ne­an­fäl­len lei­den.
Anders als bei her­kömm­li­chen Kopf­schmer­zen brei­tet sich die Migräne in der Regel über den gesam­ten Kopf­be­reich aus. Typi­sche Migrä­ne­schmer­zen wer­den von Betrof­fe­nen als pul­sie­rend und halb­sei­tig beschrie­ben. Ein Über­maß an Licht­emp­find­lich­keit geht ebenso oft mit einer Migräne ein­her wie Übel­keit, die bis zum Erbre­chen füh­ren kann.

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Borderline-Persönlichkeitsstörung

Januar 3rd, 2010 — 4:08pm

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Ob Frau oder Mann, jung oder Alt — psy­chi­sche Stö­run­gen kön­nen jeden tref­fen und haben ganz unter­schied­li­che Ursa­chen. Wäh­rend man einen Hus­ten oder ein gebro­che­nes Bein schnell und pro­blem­los behan­deln kann, sind Stö­run­gen der Psy­che nicht so von einem auf den ande­ren Tag zu behe­ben, son­dern bedür­fen inten­si­ver The­ra­pie und gehö­ren in die Hände fach­li­cher Kom­pe­tenz. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine ziem­lich neu­mo­derne see­li­sche Stö­rung, mit der sich erst in den letz­ten Jah­ren aus­gie­bi­ger beschäf­tigt wurde. Obwohl es sie sicher­lich schon lange gibt, ist sie bis­wei­len eher uner­forscht und erst im Laufe der letz­ten Jahre mehr ins Blick­feld der Medi­zin gerückt.

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Welt-AIDS-Tag

November 23rd, 2009 — 2:53pm

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Am 1. Dezem­ber beginnt die Weih­nachts­zeit, für viele die Zeit der Liebe. Dass an die­sem Datum Welt-AIDS-Tag ist, wird von vie­len kaum wahr­ge­nom­men. Medi­en­wirk­sa­mere Pan­de­mien wie die Schwei­ne­grippe haben die hoch­an­ste­ckende und bis­lang unheil­bare Immunschwäche-Krankheit mit Mil­lio­nen von Erkrank­ten und Toten aus dem Bewusst­sein der Men­schen ver­drängt. Seit 1988 will der Welt-AIDS-Tag zur Soli­da­ri­tät mit den Opfern auf­ru­fen und gleich­zei­tig zur Ver­ant­wor­tung und gegen das Ver­ges­sen mah­nen. Sym­bol des Welt-AIDS-Tages ist die rote Schleife.

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Autismus

November 15th, 2009 — 10:57pm

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Der Begriff Autis­mus umschreibt ver­schie­dene Aus­prä­gun­gen einer gra­vie­ren­den Ent­wick­lungs– und Wahr­neh­mungs­stö­rung des Gehirns, die sich meist im frü­hen Kin­des­al­ter mani­fes­tiert. Autis­mus zeigt sich vor allem durch Schwä­chen im Sozi­al­ver­hal­ten, ste­reo­type Ver­hal­tens­wei­sen und/oder Auf­fäl­lig­kei­ten in den Berei­chen Auf­merk­sam­keit, Wahr­neh­mung, Gedächt­nis­leis­tung und Intel­li­genz. Häu­fig geht Autis­mus mit geis­ti­ger Behin­de­rung einher.

For­men

Im Wesent­li­chen unter­schei­det man zwi­schen dem am häu­figs­ten auf­tre­ten­den früh­kind­li­chen Autis­mus, dem aty­pi­schen Autis­mus sowie dem Asperger-Syndrom.

Früh­kind­li­cher Autismus

Der früh­kind­li­che Autis­mus ist eine schwere Ent­wick­lungs­stö­rung, die sich zwi­schen dem zehn­ten Lebens­mo­nat und dem drit­ten Lebens­jahr durch einen deut­lich beein­träch­tig­ten Eltern-Kind-Kontakt zeigt. Betrof­fene Kin­der mei­den kör­per­li­che Nähe (Kuscheln, Berüh­rung), rea­gie­ren nicht oder kaum auf emo­tio­nale Zuwen­dung und bauen keine sozia­len Kon­takte auf. Dadurch kommt es meist zu einer gestör­ten oder ver­zö­ger­ten Sprach­ent­wick­lung.

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