Tag: Kalendersysteme


Januar

Januar 29th, 2010 — 12:07am

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Im Gre­go­ria­ni­schen Kalen­der steht der Januar für den ers­ten Monat im Jahr.

Her­kunft des Wor­tes und alter­na­tive Bezeichnungen

Der Begriff “Januar” lei­tet sich vom Latei­ni­schen “ianua”, das heißt “Zugang” oder “Tür” ab und mar­kiert somit den Anfang des neuen Jah­res. Im süd­deut­schen Sprach­raum ist par­al­lel auch “Jän­ner” oder “Jen­ner” gebräuch­lich, ebenso in der Schweiz.
Des­wei­te­ren ist die Ver­bin­dung zum römi­schen Gott Ianus augen­schein­lich. Ianus (oder Janus) ist eine mytho­lo­gi­sche Gestalt mit zwei Gesi­chern (“Janus­kopf”); damit stellt der Januar einen Übergang dar, indem Janus sowohl zurück ins alte Jahr als auch nach vorne ins neue Jahr blickt.
Die wich­tigs­ten älte­ren Bezei­chun­gen, teils regio­nal ver­an­kert, sind “Eis­mo­nat”, “Schnee­mo­nat”, “Wolfs­mo­nat” und “Har­tung”.

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Datumsgrenze

Dezember 23rd, 2009 — 12:43am

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Ver­lauf der Datumsgrenze

Die Datums­grenze ver­läuft ent­lang des 180. Län­gen­gra­des von Nor­den nach Süden und es han­delt sich um eine gedachte Linie.

Das Datum „springt“

Ent­lang der Linie, die durch den Pazi­fi­schen Ozean ver­läuft, „springt“ das Datum. Wer die Linie von Osten nach Wes­ten über­schrei­tet, ist einen Tag vor­aus. Wird die Linie in umge­kehr­ter Rich­tung über­schrit­ten, also von Wes­ten nach Osten, gelangt man in den Vortag.

Merk­spruch der Seeleute

„Von Ost nach West halt das Datum fest, von West nach Ost lass’ Datum los.“ Die See­leute füh­ren den Sprung im Datum in der Regel um Mit­ter­nacht aus und zwar egal, in wel­che Rich­tung. Das macht die Fahrt für sie ein­fa­cher.

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Sonnenwende

November 20th, 2009 — 2:42pm

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Astro­no­mi­sche Erklärung

Son­nen­wen­den sind genau die Zeit­punkte, an denen die Sonne senk­recht über dem jewei­li­gen Wen­de­kreis (23,4° nörd­li­cher oder süd­li­cher Breite) steht. Astro­no­misch nicht prä­zise wer­den diese Brei­ten­kreise im Volks­mund nach den Stern­zei­chen Krebs und Stein­bock benannt.
Im Moment der Wende ist der Abstand der Sonne zum Him­mel­s­äqua­tor und der jeweils ande­ren Erd­halb­ku­gel am größ­ten. Wenn die Son­nen­bahn ihre größte nörd­li­che Dekli­na­tion erreicht, herrscht auf der Nord­halb­ku­gel der längste Tag und die Sonne steht auf ihrem höchs­ten Stand über dem Hori­zont. Es ist Som­mer­son­nen­wende. Umge­kehrt erreicht die Sonne zur Win­ter­son­nen­wende den tiefs­ten Stand über dem Hori­zont und es herrscht die längste Nacht des Jah­res. Das Ver­hält­nis der Sonne zum Hori­zont wird am deut­lichs­ten beim Über­que­ren der Polar­kreise (66,56° nörd­li­cher und süd­li­cher Breite). Je näher am Pol sich ein Ort befin­det, desto län­ger herr­schen dort die Polar­nacht und der Polar­tag.
Sowohl die Grie­chen als auch die Römer bezeich­ne­ten die Son­nen­wen­den als “Son­nen­still­stand”. Das latei­ni­sche Sols­ti­tium ist heute noch als Bezeich­nung gebräuch­lich.

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Maya-Kalender

November 12th, 2009 — 3:43pm

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In der Vor­weih­nachts­zeit des Jah­res 2012 sol­len nicht nur die Ker­zlein am Advents­kranz bren­nen, son­dern die ganze Welt. Glaubt man Roland Emme­richs Film „2012″, geht am 21. Dezem­ber 2012 die Welt unter. Der Fil­me­ma­cher hat schon oft die Liqui­die­rung der Mensch­heit zum Thema erho­ben und dafür Wesen aus dem All, ein ato­mar ver­seuch­tes Gru­sel­mons­ter oder gar die Eis­zeit bemüht. Für sein jüngs­tes Welt­un­ter­gangs­sze­na­rio wählt er aller­dings ein Datum, dem die hie­si­gen Apo­ka­lyp­ti­ker in sel­te­ner Ein­stim­mig­keit ent­ge­gen­fie­bern. Für die­sen Tag haben angeb­lich auch die Maya das Ende der Zivi­li­sa­tion vor­her­ge­sagt. Auch wenn der 2012-Mythos sich schon zu einem klei­nen Indus­trie­zweig gemau­sert hat: Was besagt eigent­lich der Maya-Kalender bezie­hungs­weise wie ist Kalen­der­sys­tem der Maya auf­ge­baut?

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