Tag: Geschichte


Deutsche Demokratische Republik

April 19th, 2010 — 11:27pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Die Deut­sche Demo­kra­ti­sche Repu­blik (kurz DDR) wurde am 7. Okto­ber 1949 gegrün­det. Sie umfasste das Gebiet der Sowje­ti­schen Besat­zungs­zone (SBZ), das nach dem Zwei­ten Welt­krieg ein­ge­rich­tet wor­den war. Zuvor hat­ten die drei West-Alliierten Groß­bri­tan­nien, die USA und Frank­reich ihre Besat­zungs­zo­nen zusam­men­ge­schlos­sen und dort im Mai 1949 die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gegründet.

Die Ent­wick­lung nach dem Krieg

Auf dem Gebiet der SBZ setzte die Sowjet­union eine Regie­rung ein, die die DDR zur Staats­grün­dung als “sozia­lis­ti­schen Arbei­ter– und Bau­ern­staat” bezeich­nete. Die Regie­rung wurde von der Sozia­lis­ti­schen Ein­heits­par­tei Deutsch­lands (SED) domi­niert, die aus der zwangs­wei­sen Ver­ei­ni­gung von KPD und SPD auf dem Gebiet der SBZ her­vor­ge­gan­gen war. Ers­ter Minis­ter­prä­si­dent war Otto Gro­te­wohl, fak­tisch war aber spä­tes­tens ab 1950 der Erste Sekre­tär des Zen­tral­ko­mi­tees der SED, Wal­ter Ulbricht, der wahre Macht­ha­ber.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Valentin von Terni

Januar 31st, 2010 — 11:50pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Leben und Wir­ken des Valen­tin von Terni

Valen­tin von Terni war im 3. Jahr­hun­dert zur Zeit der Chris­ten­ver­fol­gung Bischof von Inter­amna (dem heu­ti­gen Terni). Er erlitt im Jahre 268 das Mar­ty­rium. Valen­tin soll ein gebo­re­ner Römer aus ade­li­gem Geschlecht und eif­ri­ger Ver­brei­ter des christ­li­chen Glau­bens gewe­sen sein. Laut den über­lie­fer­ten Hei­li­gen­le­gen­den folgte Valen­tin einer Ein­la­dung nach Rom in das Haus des Rhe­tors Cra­ton, des­sen Sohn unter einer unheil­ba­ren Ver­wach­sung litt. Als Valen­tin den Ver­krüp­pel­ten mit Got­tes Hilfe gene­sen liess, trat Cra­ton mit sei­nem gesam­ten Haus­halt zum christ­li­chen Glau­ben über. Dar­un­ter auch drei Grie­chen namens Pro­cu­lus, Ephe­bus und Apol­lo­nius, die als Cra­tons Schü­ler in jenem Haus weil­ten. Nach­dem die Sena­to­ren der Stadt davon erfah­ren hat­ten, ver­an­lass­ten sie die Ver­haf­tung Valen­tins. Dies bestärkte die Bekehr­ten und Valen­tin aller­dings nur in ihrem Glau­ben. Die Sena­to­ren lie­ßen Valen­tin dar­auf­hin ent­haup­ten. Pro­cu­lus, Ephe­bus und Apol­lo­nius bar­gen den Leich­nam Valen­tins und brach­ten ihn nach Terni, wo sie ihn in sei­ner Kir­che beer­dig­ten, bevor sie kurze Zeit spä­ter selbst erschla­gen wur­den.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Goebbels, Paul Joseph

Januar 6th, 2010 — 6:17pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Kaum ein ande­rer Poli­ti­ker aus der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus erlangte neben Adolf Hit­ler ver­gleichs­weise ähnli­che Bekannt­heit wie Joseph Goeb­bels.
Goeb­bels wurde am 29. Okto­ber 1897 in Rhe­ydt als Paul Joseph Goeb­bels gebo­ren und starb am 1. Mai 1945, am Tag des offi­zi­el­len Endes des Zwei­ten Welt­krie­ges, in Berlin.

Her­kunft und Kindheit

Joseph Goeb­bels stammte aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen. Goeb­bels litt seit sei­ner Kind­heit unter einer Miss­bil­dung eines Fußes. Mit die­ser Tat­sa­che recht­fer­tigte er in sei­nen Tage­bü­chern, die er über einen Zeit­raum von 20 Jah­ren ange­fer­tigt hatte, einen gewis­sen Kom­pen­sa­ti­ons­druck sowie Hel­den­glau­ben. Die­ser half ihm über die Tat­sa­che hin­weg, dass er sich selbst kör­per­lich als unzu­rei­chend emp­fand. Die geringe Kör­per­größe von nur 1,65 Meter brachte ihm im Erwach­se­nen­al­ter den Ruf als „Schrumpf­ger­mane“ im Aus­land ein.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Erster Weltkrieg

Januar 2nd, 2010 — 2:33pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Der Erste Welt­krieg fand zwi­schen den Jah­ren 1914 bis 1918 statt und wurde vor allem in Europa, Afrika, Ost­asien und dem Nahen Osten aus­ge­tra­gen. Ins­ge­samt wur­den wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges knapp 17 Mil­lio­nen Men­schen getö­tet. Zunächst wurde der Krieg nur zwi­schen den Mit­tel­mäch­ten aus­ge­tra­gen, auf der einen Seite Deutsch­land und Öster­reich, auf der ande­ren Seite Groß­bri­tan­nien, Russ­land, Frank­reich und Ser­bien. Nach eini­ger Zeit wur­den die bei­den neu­tra­len Staa­ten Luxem­burg und Bel­gien von Deutsch­land besetzt, spä­ter tra­ten den Mit­tel­mäch­ten auch Bul­ga­rien und das Osma­ni­sche Reich bei. Auf der ande­ren Seite began­nen auch Ita­lien, Japan, Grie­chen­land, die USA, Rumä­nien und Por­tu­gal auf den Krieg ein­zu­wir­ken. Im Ers­ten Welt­krieg fand vor allem eine Macht­de­mons­tra­tion der ein­zel­nen euro­päi­schen Staa­ten statt. Am Kriegs­ende nah­men bei­nahe 25 Staa­ten an den Krie­gen teil, diese wur­den auch in den Kolo­nien mit ins­ge­samt 1,4 Mil­li­ar­den Per­so­nen aus­ge­tra­gen. Zur Zeit des Ers­ten Welt­krie­ges befan­den sich damit knapp 70 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung im Kriegs­zu­stand. Auf­grund der Fol­gen, wel­che noch heut­zu­tage zu spü­ren sind, wird der Erste Welt­krieg von His­to­ri­kern auch als “Urka­ta­stro­phe des 20. Jahr­hun­derts” bezeich­net.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Atatürk, Mustafa Kemal

Dezember 4th, 2009 — 10:22pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Mus­tafa Kemal Ata­türk (“Vater der Tür­ken”) lebte von 1881 bis 1938. Er gilt als der Begrün­der der moder­nen Tür­kei. Das heu­tige tür­ki­sche Staats­we­sen als ein säku­la­rer Staat mit Ori­en­tie­rung nach Wes­ten, Tren­nung von Reli­gion und Staat und Gleich­be­rech­ti­gung der Frau geht auf ihn zurück.

Bio­gra­fie

Kemal Ata­türk wurde unter dem Namen Mus­tafa im damals osma­ni­schen Salo­niki gebo­ren. Als Sohn eines Offi­ziers besuchte auch er osma­ni­sche Mili­tär­schu­len, wo er den Bei­na­men Kemal erhielt und Offi­zier wurde.
Im Ers­ten Welt­krieg errang er mili­tä­ri­sche Erfolge und wurde schließ­lich Ober­be­fehls­ha­ber an zwei Fron­ten. Nach dem Krieg wurde er 1920 zum Prä­si­dent und Pre­mier­mi­nis­ter der neu gegrün­de­ten Tür­kei ernannt; 1922 erhielt er den Ehren­ti­tel “Ata­türk”. Nach sei­nem Tod 1938 wurde er in einem eige­nen Mau­so­leum in Ankara beige­setzt.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Nikolaus von Myra

November 19th, 2009 — 12:32am

Das Com­pu­ter Board Forum

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Maya-Kalender

November 12th, 2009 — 3:43pm

Das Com­pu­ter Board Forum

In der Vor­weih­nachts­zeit des Jah­res 2012 sol­len nicht nur die Ker­zlein am Advents­kranz bren­nen, son­dern die ganze Welt. Glaubt man Roland Emme­richs Film „2012″, geht am 21. Dezem­ber 2012 die Welt unter. Der Fil­me­ma­cher hat schon oft die Liqui­die­rung der Mensch­heit zum Thema erho­ben und dafür Wesen aus dem All, ein ato­mar ver­seuch­tes Gru­sel­mons­ter oder gar die Eis­zeit bemüht. Für sein jüngs­tes Welt­un­ter­gangs­sze­na­rio wählt er aller­dings ein Datum, dem die hie­si­gen Apo­ka­lyp­ti­ker in sel­te­ner Ein­stim­mig­keit ent­ge­gen­fie­bern. Für die­sen Tag haben angeb­lich auch die Maya das Ende der Zivi­li­sa­tion vor­her­ge­sagt. Auch wenn der 2012-Mythos sich schon zu einem klei­nen Indus­trie­zweig gemau­sert hat: Was besagt eigent­lich der Maya-Kalender bezie­hungs­weise wie ist Kalen­der­sys­tem der Maya auf­ge­baut?

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Berliner Mauer

November 3rd, 2009 — 2:05pm

Das Com­pu­ter Board Forum

Die Ber­li­ner Mauer: das Sym­bol des Kon­flik­tes zwi­schen Ost und West, die Grenze zwi­schen Demo­kra­tie und Kom­mu­nis­mus, die Grenze zwi­schen Deutsch­land und — Deutschland.

Die Ber­li­ner Mauer war 28 Jahre lang die Grenze zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (BRD) und der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik (DDR). Die Ber­li­ner Mauer stand zwi­schen dem 13. August 1961 und dem 9. Novem­ber 1989. Ihr Fall bedeu­tete sowohl im wört­li­chen, als auch im über­tra­ge­nen Sinne, die Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands. Der Fall der Ber­li­ner Mauer ist das Sym­bol für alle Revo­lu­tio­nen gegen das kom­mu­nis­ti­sche Regime, die inner­halb von Europa im Jahr 1989 statt­fan­den.

Kommentare deaktiviert | Lexikon

Back to top