James Bond
Die Wörter „bekanntester Geheimagent“ dürften so eigentlich nie nebeneinander stehen, schließlich gehört es zum Berufsbild eines Geheimagenten, unerkannt zu bleiben. Einer, der dieses Kunststück dennoch vollbracht hat, ist die fiktive Roman– und später auch Filmfigur James Bond. Ebenso bekannt dürfte er unter seinem Decknamen sein: 007.
Die Ursprünge
Der Erfinder des Mannes im Geheimdienst ihrer Majestät ist der englische Schriftsteller Ian Fleming. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs war Fleming selbst Mitglied des britischen Geheimdienstes und entwickelte so, sozusagen nebenbei, die zukünftige Figur des James Bond. Dabei basierten gewisse Charakterzüge und Eigenarten auf einem seiner Kollegen — beim Geheimdienst, nicht als Schriftsteller — Patrick Dalzel-Job. Der Name des Agenten hingegen wurde von einem Ornithologen entnommen, der bis zu seinem Tode im Jahr 1989 einen der wahrscheinlich berühmtesten Namen der Welt trug.
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