Tag: Brauchtum


Muttertag

April 18th, 2010 — 11:00pm

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Hal­lo­ween, Weih­nach­ten, Ostern haben alle eine Gemein­sam­keit — der Grund­ge­danke hin­ter die­sen Fei­er­ta­gen ist ein Schö­ner, und den­noch stam­men die meis­ten Bräu­che die­ser Tage aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und genie­ßen den zwei­fel­haf­ten Ruf, nur der Gewinn­ma­xi­mie­rung der Geschen­kelä­den zu die­nen. Der Mut­ter­tag ist den­noch eine geschätzte Tra­di­tion — beson­ders unter den Müt­tern selbst, denen zu Ehren der zweite Sonn­tag im Mai der Mut­ter Geschenke gemacht wer­den, Mann und Kin­der den Haus­halt über­neh­men oder essen gehen.

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Weihnachten

April 18th, 2010 — 2:23am

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Die kirch­li­che Bedeu­tung von Weihnachten

Weih­nach­ten, das Fest der Liebe und der Geburt des Herrn, ist eines der wich­tigs­ten Feste eines Kir­chen­jah­res, zusam­men mit Ostern und Pfings­ten. Als eigent­li­cher Fest­tag ist der 25. Dezem­ber fest­ge­legt. Die Vor­be­rei­tung zum Weih­nachts­fest beginnt aller­dings bereits am Abend des 24. Dezem­bers, und die­ser wird somit Hei­li­ger Abend genannt. In vie­len euro­päi­schen Län­dern kommt zum 25. Dezem­ber noch der 26. Dezem­ber, als zwei­ter Weih­nachts­fei­er­tag hinzu. Der 25. Dezem­ber als Weih­nachts­tag wurde im Jahre 336 in Rom fest­ge­legt. Das Weih­nachts­fest erstreckte sich jedoch einst­mals, vor der Lit­ur­gie­re­form, bis zum 2. Februar, dem Fest „der Dar­stel­lung des Herrn“, auch Mariä Licht­mess genannt. Eben­falls ein­ge­schlos­sen war die dem Weih­nachts­tag vor­her­ge­hende Advents­zeit.

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Allerheiligen

April 17th, 2010 — 2:24pm

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Bedeu­tung

Aller­hei­li­gen wird in der West­kir­che am 1. Novem­ber und von den ortho­do­xen Kir­chen am nach Pfings­ten fol­gen­den Sonn­tag gefei­ert, In der römisch-katholischen Kir­che ist Aller­hei­li­gen ein Hoch­fest, in der angli­ka­ni­schen Kir­che ein „Prin­ci­pal Feast“ und bei den luthe­ri­schen und wei­te­ren pro­tes­tan­ti­schen Kir­chen als so genann­ter Gedenk­tag der Hei­li­gen ein Fest.

Jedes Jahr geden­ken die Men­schen an Aller­hei­li­gen wirk­lich allen Hei­li­gen. Auch die­je­ni­gen Hei­li­gen, die nie­mals hei­lig­ge­spro­chen wur­den und andere Hei­lige, deren Hei­lig­keit nur Gott bekannt ist, wer­den an Aller­hei­li­gen mit ein­ge­schlos­sen.

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Taufe

Februar 9th, 2010 — 11:37pm

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Nahezu alle Reli­gio­nen und spi­ri­tu­elle Gemein­schaf­ten ken­nen Rei­ni­gungs­ri­tuale bzw. Waschun­gen, die mit Was­ser voll­zo­gen wer­den. Bei die­sen Ritua­len soll oft sowohl eine Hei­lung von Krank­hei­ten als auch eine Ver­ge­bung von Süden erwirkt wer­den. Auch Was­ser im Zusam­men­hang von Auf­nah­me­ri­tua­len von Novi­zen in eine Glau­bens­ge­mein­schaft sind bekannt.

Das Tauch­ri­tual als Tauf­ri­tus und Bekennt­nis zum Christentum

Ety­mo­lo­gisch geht der Begriff Taufe auf den grie­chi­schen Begriff ‘baptízein´zurück, der mit Ein– bzw. Unter­tau­chen zu über­set­zen ist. Im ger­ma­ni­schen Sprach­ge­brauch wurde ein Mensch ‘durch Unter­tau­chen zum Chris­ten gemacht´.

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Rosenmontag

Januar 24th, 2010 — 11:52pm

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Ein­lei­tung

Der Rosen­mon­tag gilt als der Höhe­punkt der Kar­ne­vals­zeit und wird in vie­len Gegen­den Deutsch­lands aus­ge­las­sen gefei­ert. Als Hoch­burg gel­ten die Rhein­län­der; hier haupt­säch­lich die Städte Köln, Mainz und Düs­sel­dorf. Ein gesetz­li­cher Fei­er­tag ist der Rosen­mon­tag nicht, jedoch geben Arbeit­ge­ber an die­sem Tag in man­chen Gegen­den Deutsch­lands ihren Ange­stell­ten frei.
Der Rosen­mon­tag wird jedes Jahr am Mon­tag vor Ascher­mitt­woch began­gen, genau 48 Tage vor dem Oster­sonn­tag.

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Silvester

Dezember 27th, 2009 — 5:53pm

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Es ist im jedem Jahr das glei­che Ritual; am letz­ten Tag des Jah­res fei­ern die Men­schen Abschied vom ver­gan­ge­nen Jahr und begrü­ßen mit gro­ßem Tam­tam das Neue Jahr. Meist wird der Jah­res­wech­sel um Mit­ter­nacht mit einem gro­ßen Feu­er­werk voll­zo­gen. Dafür gibt es bei offi­zi­el­len Ver­an­stal­tun­gen rie­sige Feu­er­werke aber auch der kleine Mann fei­ert an Sil­ves­ter mit sei­nem eige­nen klei­nen Feu­er­werk. Aber warum gibt man Jahr für Jahr Mil­li­ar­den an Geld aus, das sich in Form von Feu­er­wer­ken in weni­gen Augen­bli­cken in Luft auf­löst?

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Weihnachtsbaum

Dezember 2nd, 2009 — 3:18pm

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Vor– und Geschichte der Weihnachtsbäume

Das Brauch­tum, Weih­nachts­bäume auf­zu­stel­len, ist noch rela­tiv jung. Erst seit knapp 400 Jah­ren wer­den die Weih­nachts­bäume, wie wir sie heute ken­nen auf­ge­stellt. Jedoch das Brauch­tum sich zum Jah­res­wech­sel Grün ins Hause zu holen, ist schon viel älter. Die alten Römer hol­ten sich zum Jah­res­wech­sel Lor­be­er­zweige ins Hause und bekränz­ten damit ihre Wohn­stät­ten. In Ber­lin wurde der erste Weih­nachts­baum ca. um 1740 auf­ge­stellt. Dabei ist der Ursprung des Weih­nachts­baums gar nicht mal so sehr christ­lich, denn es hat im Alter­tum eine mehr ide­elle Bedeu­tung. Denn unsere Vor­fah­ren asso­zi­ier­ten mit dem Grün Hoff­nung auf neues Wachs­tum und mit den Lich­tern war die Hoff­nung ver­bun­den, dass die Sonne wie­der schei­nen möge. Wann genau der Weih­nachts­baum seine heu­tige christ­li­che Bedeu­tung erlangt hat, ist nur schwer fest­zu­stel­len. Das Wort Christ­baum ist mehr dem süd­li­chen Europa zuzu­ord­nen, vor allem in Öster­reich und in der Schweiz hat der Weih­nachts­baum die­sen Namen.

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Sonnenwende

November 20th, 2009 — 2:42pm

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Astro­no­mi­sche Erklärung

Son­nen­wen­den sind genau die Zeit­punkte, an denen die Sonne senk­recht über dem jewei­li­gen Wen­de­kreis (23,4° nörd­li­cher oder süd­li­cher Breite) steht. Astro­no­misch nicht prä­zise wer­den diese Brei­ten­kreise im Volks­mund nach den Stern­zei­chen Krebs und Stein­bock benannt.
Im Moment der Wende ist der Abstand der Sonne zum Him­mel­s­äqua­tor und der jeweils ande­ren Erd­halb­ku­gel am größ­ten. Wenn die Son­nen­bahn ihre größte nörd­li­che Dekli­na­tion erreicht, herrscht auf der Nord­halb­ku­gel der längste Tag und die Sonne steht auf ihrem höchs­ten Stand über dem Hori­zont. Es ist Som­mer­son­nen­wende. Umge­kehrt erreicht die Sonne zur Win­ter­son­nen­wende den tiefs­ten Stand über dem Hori­zont und es herrscht die längste Nacht des Jah­res. Das Ver­hält­nis der Sonne zum Hori­zont wird am deut­lichs­ten beim Über­que­ren der Polar­kreise (66,56° nörd­li­cher und süd­li­cher Breite). Je näher am Pol sich ein Ort befin­det, desto län­ger herr­schen dort die Polar­nacht und der Polar­tag.
Sowohl die Grie­chen als auch die Römer bezeich­ne­ten die Son­nen­wen­den als “Son­nen­still­stand”. Das latei­ni­sche Sols­ti­tium ist heute noch als Bezeich­nung gebräuch­lich.

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Advent

November 1st, 2009 — 12:45pm

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Was bedeu­tet Advent?

Der Advent dau­ert vom 4. Sonn­tag vor Weih­nach­ten bis zum 24. Dezem­ber. Der Begriff lei­tet sich von dem latei­ni­schen Wort adven­tus ab und lässt sich mit „Ankunft“ über­set­zen. Die Advents­zeit ist für die Chris­ten in aller Welt die Vor­be­rei­tungs­zeit auf das Fest der Geburt Jesu. Gleich­zei­tig war sie in frü­he­ren Jahr­hun­der­ten für die Men­schen auch eine Zeit, die von allem Heid­ni­schen vor der Win­ter­son­nen­wende befreien und die Vor­freude auf Weih­nach­ten stei­gern sollte.

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