Deutsche Demokratische Republik
Die Deutsche Demokratische Republik (kurz DDR) wurde am 7. Oktober 1949 gegründet. Sie umfasste das Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), das nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtet worden war. Zuvor hatten die drei West-Alliierten Großbritannien, die USA und Frankreich ihre Besatzungszonen zusammengeschlossen und dort im Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet.
Die Entwicklung nach dem Krieg
Auf dem Gebiet der SBZ setzte die Sowjetunion eine Regierung ein, die die DDR zur Staatsgründung als “sozialistischen Arbeiter– und Bauernstaat” bezeichnete. Die Regierung wurde von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) dominiert, die aus der zwangsweisen Vereinigung von KPD und SPD auf dem Gebiet der SBZ hervorgegangen war. Erster Ministerpräsident war Otto Grotewohl, faktisch war aber spätestens ab 1950 der Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED, Walter Ulbricht, der wahre Machthaber.
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