Schwangerschaft

20. November 2011

Die Schwan­ger­schaft ist ein beson­de­rer Zustand einer Frau. Wäh­rend die­ser Zeit, die im Nor­mal­fall 9 Monate oder 267 Tage beträgt, wächst in ihrem Bauch ein Kind heran, wel­ches mit dem Geburts­vor­gang das Licht der Welt erblickt. Mit der Geburt ist die Schwan­ger­schaft beendet.

Wis­sens­wer­tes über Schwangerschaft

In der Spra­che der Medi­zi­ner wird die Schwan­ger­schaft als Gesta­tion oder Gra­vi­di­tät bezeich­net. Sie umfasst den zeit­li­chen Abschnitt, in dem eine Frau ein Kind aus­trägt. Exakt bestimmt, besteht eine Schwan­ger­schaft mit dem Befruch­ten der Eizelle bis zum Geburts­vor­gang. Eine Schwan­ger­schaft ent­steht dann, wenn die gereifte weib­li­che Eizelle von der Samen­zelle des Man­nes befruch­tet wurde. Wäh­rend einer Schwan­ger­schaft durch­lebt das her­an­rei­fende Kind meh­rere Pha­sen. Diese sind durch die Her­aus­bil­dung lebens­wich­ti­ger Organe des Kin­des gekenn­zeich­net und ermög­li­chen eine Beob­ach­tung der Ent­wick­lung des Babys bis zur Geburt. Befin­det sich das Kind weni­ger als neun Monate im Mut­ter­leib, wird es als Embryo bezeich­net. Ab dem neun­ten Monat erhält das Kind die Bezeich­nung Fötus. Dies geschieht in Abhän­gig­keit von der Aus­prä­gung spe­zi­el­ler Organ­sys­teme, wel­che das Kind zum Leben benö­tigt. Aus­ge­hend von der erst­ma­li­gen Tei­lung der befruch­te­ten Eizelle zei­gen sich im Ver­lauf der Schwan­ger­schaft deut­li­che organisch-anatomische Ver­än­de­run­gen des Ungeborenen.

Ver­lauf einer Schwangerschaft

Die Schwan­ger­schaft ist gekenn­zeich­net durch das Wachs­tum und die Ent­wick­lung des unge­bo­re­nen Kin­des und eine hor­mo­nelle Ver­än­de­rung im Orga­nis­mus der Mut­ter. Um eine ein­deu­tige Klas­si­fi­zie­rung der jewei­li­gen Schwan­ger­schafts­ab­schnitte vor­zu­neh­men, erfolgt eine Unter­tei­lung der ein­zel­nen Sta­dien in soge­nannte Tri­me­none. Im Nor­mal­fall besteht eine Schwan­ger­schaft aus drei Tri­me­no­nen. Im ers­ten und zwei­ten Tri­me­non wer­den der erste bis sechste Monat der Schwan­ger­schaft zusam­men­ge­fasst. Das dritte Tri­me­non beinhal­tet den sechs­ten Monat bis zur Geburt.
Der Zeit­raum vor der Geburt wird als vor­ge­burt­li­che Phase bezeichnet.

Anzei­chen einer Schwangerschaft

Da sich wäh­rend er gesam­ten Schwan­ger­schaft mehr oder weni­ger starke hor­mo­nelle Schwan­kun­gen bei der wer­den­den Mut­ter ein­stel­len, kön­nen ver­schie­dene Sym­ptome ein deut­li­ches Hin­weis­zei­chen sein, dass ein Kind ent­steht. Typi­sche Anzei­chen einer Schwan­ger­schaft sind kör­per­li­che Beschwer­den wie Müdig­keit, ein zie­hen­des und span­nen­des Gefühl in den Brüs­ten, das Aus­blei­ben der Regel­blu­tung sowie Übel­keit am Mor­gen. Einige Frauen kla­gen auch über Heiß­hun­ger­at­ta­cken und Krämpfe im Unter­bauch. Im wei­te­ren Ver­lauf der Schwan­ger­schaft wölbt sich der Bauch nach vorn, die wer­den­den Müt­ter ver­spü­ren einen zuneh­men­den Druck auf die Blase und müs­sen stän­dig Was­ser­las­sen. Recht unan­ge­nehm sind neben der Übel­keit sogar häu­fi­ges Erbre­chen, Appe­tit auf stark saure und süße Spei­sen sowie Schwin­del­ge­fühle und Sod­bren­nen. Beson­ders das Umfeld lei­det häu­fig unter den Stim­mungs­schwan­kun­gen. Diese Beein­träch­ti­gun­gen sind jedoch nor­mal. Füh­ren sie jedoch zu star­ken kör­per­li­chen Stö­run­gen, dann muss ein Fach­arzt kon­sul­tiert werden.

Bestim­mung des Geburtstermins

In jedem Fall ist es mög­lich, bereits wäh­rend der Schwan­ger­schaft den Ter­min der Geburt vor­aus­zu­be­rech­nen. Dazu ist es not­wen­dig, dass die Mut­ter ange­ben kann, wann der letzte Geschlechts­ver­kehr vor dem Aus­blei­ben der Regel statt­ge­fun­den hat. Als Grund­lage für die Berech­nung des Geburts­ter­mins kommt der 1. Tag der letz­ten Periode in Frage. Gerech­net wird mit soge­nann­ten Lun­ar­mo­na­ten. Dies bedeu­tet, dass 40 Wochen oder 10 Lun­ar­mo­nate mit jeweils 28 Tagen in die Berech­nung ein­ge­hen. Diese Vari­ante kann als Alter­na­tive zur Ermitt­lung des Geburts­ter­mins auf der Basis der Befruch­tung genutzt werden.

Um eine Schwan­ger­schaft gut zu über­ste­hen und ein gesun­des Kind zur Welt zu brin­gen, sind unter­schied­li­che Vor­aus­set­zun­gen nötig. Neben der kör­per­li­chen Gesund­heit der Mut­ter ist es ein unge­sun­der Lebens­stil, der eine Gefähr­dung für das unge­bo­rene Kind bedeu­ten kann. Aus die­sem Grund soll­ten nicht unbe­dingt not­wen­dige Medi­ka­mente sowie gesund­heits­schä­di­gende Genuss­mit­tel in Abspra­che mit dem Arzt wäh­rend der Schwan­ger­schaft abge­setzt wer­den. Die rich­tige kör­per­li­che Bewe­gung ist hilf­reich, um sich fit zu hal­ten und einem Über­ge­wicht vorzubeugen.

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