Rolex
Mit dem Namen Rolex ist eine der vielen Erfolgstories des 20. Jahrhunderts verbunden. Rolex-Uhren sind für ihre besondere Qualität bekannt.
Der Aufstieg von Rolex
Die Erfolgsgeschichte von Rolex beginnt im Jahr 1905, als der Deutsche Hans Wilsdorf in London ein Uhrengeschäft eröffnete. Seiner Idee entstammt der Name Rolex, was für diese Zeit recht ungewöhnlich war, denn die Uhren trugen damals den Namen des Verkäufers und hatten keinen eigenen Produktnamen. Mit der Rolex-Uhr begann das Alles. Wieso Hans Wildsdorf diesen Namen wählte, ist bis heute allerdings unbekannt.
Die Rolex Oyster war die erste wasserdichte Uhr. Sie kam 1926 in den Verkauf. Aber das Besondere war die spektakuläre Marketing Strategie. 1927 wurde die Uhr der Schwimmerin Mercedes Gleitze übergeben, die damit den Ärmelkanal durchschwommen hat. Die Uhr überstand dies unbeschadet. Seit dieser Zeit gelten Rolex-Uhren als Qualitätsuhren.
1931 erfand Rolex die Uhr mit dem automatischen Selbstaufzug. Dieser Selbstaufzug ist noch heute der Vorläufer aller modernen Uhren. Bei der geringsten Armbewegung zieht sich die Uhr von selbst völlig geräuschlos auf. In den weiteren Jahren folgten die Submariner, die GTM-Master und andere bekannte Rolex-Uhren. Alle Uhren besaßen ein hohes Qualitätsniveau und dieser Standard hält bis heute noch an.
Nach 1945 hat sich Hans Wilsdorf immer mehr aus der Firma zurückgezogen. Da er kinderlos war, gründete er die Stiftung Hans Wilsdorf, die sich um wissenschaftliche Projekte kümmert und sich bei gemeinnützigen Zwecken engagiert. Er verstarb 1960, aber die Erfolgsgeschichte von Rolex geht weiter.
Die Merkmale der Rolex Uhren
Rolex-Uhren gibt es nur bei ausgesuchten Händlern. Es wird zu jeder Uhr ein Zertifikat mitgeliefert, das die Echtheit der Uhr garantiert. Denn mittlerweile sind viele Plagiate auf dem Markt. Gleichzeitig besitzt jede Rolex-Uhr eine Seriennummer. Sie dient nicht nur zur Identifizierung, sondern anhand dieser Nummer kann auch das Alter der Uhr festgestellt werden. Sammler haben eigens dafür Listen entworfen, die auch im Internet veröffentlicht sind. Allerdings kann die Richtigkeit nicht garantiert werden. Das liegt unter Anderem daran, dass in den 50er Jahren die Seriennummern bei 999.999 angelangt waren. Also fing die Produktion wieder bei 100.000 an. Das bedeutet, dass die Seriennummern in zwei Zeiträumen vorkommen und dass zur Bestimmung des genauen Alters auch das Modell herangezogen werden muss.
2007 wurde diese Praxis geändert und die Seriennummer durch eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben ersetzt. Das macht es heute unmöglich, das genaue Alter einer Rolex Uhr zu bestimmen.
Schutz vor Plagiaten
Rolex-Uhren wurden oftmals kopiert. Aus diesem Grund wurde 2002 ein Sicherheitsmerkmal angebracht, um sich besser vor Fälschungen zu schützen. Es handelt sich dabei um die Laserkrone. Sie befindet sich bei sechs Uhr und ist kaum zu erkennen. Am Besten sieht man sie, wenn viel Licht schräg auf das Glas der Uhr fällt. Auch dann ist die Krone nur als kleiner Fleck zu erkennen und es wird eine Lupe benötigt, um die Krone zu sehen.
Außerdem besitzten echte Rolex-Uhren einen Aufkleber mit einer Referenznummer auf dem Gehäuse. Allerdings wird auch dieser heute nachgemacht. Wer eine echte Rolex tragen möchte, sollte diese immer nur vom Fachhändler erwerben. Denn nur dann ist die Echtheit bestätigt.
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Category: Lexikon | Tags: Marken, Rolex, Uhren, Unternehmen, Wilsdorf Kommentare deaktiviert