Die Philippinen erstrecken sich über 7.000 Inseln im Pazifischen Ozean und bieten jedem Besucher, beziehungsweise Urlauber, ein abwechslungsreiches und buntes Spektrum an Erholungs– und Abenteuermöglichkeiten.
Geografie und Klima
Die Inselgruppe der Philippinen liegt im Pazifischen Ozean im südostasiatischen Raum. Zu den Nachbarstaaten gehören im Westen Vietnam, südwestlich sind Malaysia und südlich Indonesien zu finden. Von den über 7.000 Inseln sind nur etwa 880 besiedelt und nur elf davon besitzen eine Landmasse, die größer als 2500 km² ist. Die drei Großregionen unterteilen sich in die nördlichen Inseln Luzon, mittig liegt die Inselgruppe Visayas und südlich bildet die Mindanao Inselgruppe den Abschluss.
Als Teil des pazifischen Feuerrings sind die Philippinen immer wieder von Erdstößen bedroht. Sie liegen genau auf der Plattengrenze der philippinischen und der eurasischen Kontinentalplatte. Die etwa 20 aktiven Vulkane sind oberirdische Zeugen der unterirdischen und untermeerischen Verschiebungsmechanismen. Die Philippinen sind auch immer wieder Opfer von Tsunamis, die als Folge von Erdbeben in der Tiefsee entstehen können. Der Philippinengraben ist mit 10.540 m einer der tiefsten Meeresgräben der Erde. Mit 2.954 Metern ist der Mount Apo auf der Insel Mindanao die höchste Erhebung der Philippinen.
Das Klima der Philippinen ist durchwegs tropischer Natur und zeichnet sich durch seine gleichmäßige Temperaturverteilung über das Jahr aus. Tageswerte um die 30 Grad und auch Nachttemperaturen um die durchschnittlich 25 Grad garantieren ein stabiles Temperaturverhalten. In der Zeit von Mai bis November ist der Südwest-Monsun für verstärkte Niederschläge verantwortlich. Dazu herrscht an der Ostküste durchwegs ein feuchtes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Wissens– und Sehenswertes
Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Inselarchipels ist Manila. Die Stadt liegt auf der Hauptinsel Luzon in der Manilabucht. Die Millionenstadt ist zugleich das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Hier entstand auch eine der größten Theaterszenen Südostasiens. Von klassisch bis aktuell spannt sich der Reigen der verschiedenen Aufführungen. Eines der interessantesten Museen der Stadt ist das National Museum of the Philippines. Hier finden sich Artefakte aus den Bereichen der Kunst, Anthropologie und Zoologie. Feste und Feiern werden nicht nur nach dem christlichen Ritus abgehalten, die Einflüsse chinesischer Traditionen und buddhistischer und hinduistischer Elemente machen jedes Fest zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Barockkirche in Manila wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Angenehm für alle Besucher der Philippinen ist die amtliche Landessprache Englisch. Damit erledigen sich eventuell auftretende Verständigungsprobleme von selbst, da der Großteil der Einheimischen der englischen Sprache auch mächtig ist. Die zweite Landessprache nennt sich Tagalog und enthält sehr viele spanische Vokabeln.
Die Küche der Philippinen hat sich im Laufe der Zeit unter dem Einfluss unterschiedlichster Kulturen entwickelt. Einflüsse aus der spanischen Kolonialzeit finden sich ebenso wieder, wie chinesische, japanische und amerikanische Einflüsse. Hauptbestandteil der Mahlzeiten sind Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch Fleisch von Schwein und Rind wird nicht verachtet. Gerade in Manila finden sich aber auch etliche Fastfoodrestaurants mit amerikanischen Wurzeln. Bekannt sind die Philippinen auch für ihre Mangos. Sie gelten als die weltweit besten Mangos. Gewürzt wird auf den Philippinen in der Regel übrigens nicht so stark wie in den übrigen asiatischen Ländern. Dafür arbeiten die Köche gerne mit Kokos und ihren Bestandteilen.
Auf den Inseln verstreut bieten sich für jeden Urlauber spannende Urlaubsziele. Luzon ist für seine Reisterrassen von Banaue und Batad bekannt, genauso wie für seine Vulkane Pinatubo, Taal und Mayon. Etliche Nationalparks, wie der Puerto-Princesa-River-Nationalpark oder der Hundred-Islands-Nationalpark laden zu Entdeckungs– und Abenteuertouren ein. Dass die unzähligen Strände zum Relaxen einladen und Erholung pur bieten, muss hier wohl nicht extra erwähnt werden. Auf den Philippinen finden sich zusätzlich unzählige Tauchressorts. Puerto Galera zählt hier zu den bekanntesten Hochburgen des Sports weltweit. Vom Anfänger bis hin zum Tauchprofi findet sich für jeden das ideale Tauchrevier. Die überdurchschnittlich hohe Artenvielfalt im Korallendreieck ermöglicht es auch weniger versierten Tauchern Einblicke in eine bunte Unterwasserwelt.
Popularity: 1%
Besucher, die diese Seite fanden, suchten auch nach:
- philippinen lexikon