Philippinen

13. November 2011

Die Phil­ip­pi­nen erstre­cken sich über 7.000 Inseln im Pazi­fi­schen Ozean und bie­ten jedem Besu­cher, bezie­hungs­weise Urlau­ber, ein abwechs­lungs­rei­ches und bun­tes Spek­trum an Erho­lungs– und Abenteuermöglichkeiten.

Geo­gra­fie und Klima

Die Insel­gruppe der Phil­ip­pi­nen liegt im Pazi­fi­schen Ozean im süd­ost­asia­ti­schen Raum. Zu den Nach­bar­staa­ten gehö­ren im Wes­ten Viet­nam, süd­west­lich sind Malay­sia und süd­lich Indo­ne­sien zu fin­den. Von den über 7.000 Inseln sind nur etwa 880 besie­delt und nur elf davon besit­zen eine Land­masse, die grö­ßer als 2500 km² ist. Die drei Groß­re­gio­nen unter­tei­len sich in die nörd­li­chen Inseln Luzon, mit­tig liegt die Insel­gruppe Visa­yas und süd­lich bil­det die Mind­a­nao Insel­gruppe den Abschluss.

Als Teil des pazi­fi­schen Feu­er­rings sind die Phil­ip­pi­nen immer wie­der von Erd­stö­ßen bedroht. Sie lie­gen genau auf der Plat­ten­grenze der phil­ip­pi­ni­schen und der eura­si­schen Kon­ti­nen­tal­platte. Die etwa 20 akti­ven Vul­kane sind ober­ir­di­sche Zeu­gen der unter­ir­di­schen und unter­mee­ri­schen Ver­schie­bungs­me­cha­nis­men. Die Phil­ip­pi­nen sind auch immer wie­der Opfer von Tsu­na­mis, die als Folge von Erd­be­ben in der Tief­see ent­ste­hen kön­nen. Der Phil­ip­pi­nen­gra­ben ist mit 10.540 m einer der tiefs­ten Mee­res­grä­ben der Erde. Mit 2.954 Metern ist der Mount Apo auf der Insel Mind­a­nao die höchste Erhe­bung der Philippinen.

Das Klima der Phil­ip­pi­nen ist durch­wegs tro­pi­scher Natur und zeich­net sich durch seine gleich­mä­ßige Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung über das Jahr aus. Tages­werte um die 30 Grad und auch Nacht­tem­pe­ra­tu­ren um die durch­schnitt­lich 25 Grad garan­tie­ren ein sta­bi­les Tem­pe­ra­tur­ver­hal­ten. In der Zeit von Mai bis Novem­ber ist der Südwest-Monsun für ver­stärkte Nie­der­schläge ver­ant­wort­lich. Dazu herrscht an der Ost­küste durch­wegs ein feuch­tes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Wis­sens– und Sehenswertes

Die Haupt­stadt und zugleich größte Stadt des Insel­ar­chi­pels ist Manila. Die Stadt liegt auf der Haupt­in­sel Luzon in der Manil­a­bucht. Die Mil­lio­nen­stadt ist zugleich das kul­tu­relle und wirt­schaft­li­che Zen­trum des Lan­des. Hier ent­stand auch eine der größ­ten Thea­ter­sze­nen Süd­ost­asi­ens. Von klas­sisch bis aktu­ell spannt sich der Rei­gen der ver­schie­de­nen Auf­füh­run­gen. Eines der inter­es­san­tes­ten Museen der Stadt ist das Natio­nal Museum of the Phil­ip­pi­nes. Hier fin­den sich Arte­fakte aus den Berei­chen der Kunst, Anthro­po­lo­gie und Zoo­lo­gie. Feste und Fei­ern wer­den nicht nur nach dem christ­li­chen Ritus abge­hal­ten, die Ein­flüsse chi­ne­si­scher Tra­di­tio­nen und bud­dhis­ti­scher und hin­du­is­ti­scher Ele­mente machen jedes Fest zu einem ein­zig­ar­ti­gen Erleb­nis. Die Barock­kir­che in Manila wurde von der UNESCO zum Welt­kul­tur­erbe ernannt. Ange­nehm für alle Besu­cher der Phil­ip­pi­nen ist die amt­li­che Lan­des­spra­che Eng­lisch. Damit erle­di­gen sich even­tu­ell auf­tre­tende Ver­stän­di­gungs­pro­bleme von selbst, da der Groß­teil der Ein­hei­mi­schen der eng­li­schen Spra­che auch mäch­tig ist. Die zweite Lan­des­spra­che nennt sich Taga­log und ent­hält sehr viele spa­ni­sche Vokabeln.

Die Küche der Phil­ip­pi­nen hat sich im Laufe der Zeit unter dem Ein­fluss unter­schied­lichs­ter Kul­tu­ren ent­wi­ckelt. Ein­flüsse aus der spa­ni­schen Kolo­ni­al­zeit fin­den sich ebenso wie­der, wie chi­ne­si­sche, japa­ni­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ein­flüsse. Haupt­be­stand­teil der Mahl­zei­ten sind Fisch und Mee­res­früchte. Aber auch Fleisch von Schwein und Rind wird nicht ver­ach­tet. Gerade in Manila fin­den sich aber auch etli­che Fast­foodre­stau­rants mit ame­ri­ka­ni­schen Wur­zeln. Bekannt sind die Phil­ip­pi­nen auch für ihre Man­gos. Sie gel­ten als die welt­weit bes­ten Man­gos. Gewürzt wird auf den Phil­ip­pi­nen in der Regel übri­gens nicht so stark wie in den übri­gen asia­ti­schen Län­dern. Dafür arbei­ten die Köche gerne mit Kokos und ihren Bestandteilen.

Auf den Inseln ver­streut bie­ten sich für jeden Urlau­ber span­nende Urlaubs­ziele. Luzon ist für seine Reis­ter­ras­sen von Banaue und Batad bekannt, genauso wie für seine Vul­kane Pina­tubo, Taal und Mayon. Etli­che Natio­nal­parks, wie der Puerto-Princesa-River-Nationalpark oder der Hundred-Islands-Nationalpark laden zu Ent­de­ckungs– und Aben­teu­er­tou­ren ein. Dass die unzäh­li­gen Strände zum Rela­xen ein­la­den und Erho­lung pur bie­ten, muss hier wohl nicht extra erwähnt wer­den. Auf den Phil­ip­pi­nen fin­den sich zusätz­lich unzäh­lige Tauch­res­sorts. Puerto Galera zählt hier zu den bekann­tes­ten Hoch­bur­gen des Sports welt­weit. Vom Anfän­ger bis hin zum Tauch­profi fin­det sich für jeden das ideale Tauch­re­vier. Die über­durch­schnitt­lich hohe Arten­viel­falt im Koral­lend­rei­eck ermög­licht es auch weni­ger ver­sier­ten Tau­chern Ein­bli­cke in eine bunte Unterwasserwelt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Popu­la­rity: 1%

Besu­cher, die diese Seite fan­den, such­ten auch nach:

  • phil­ip­pi­nen lexikon

Keine ähnli­chen Arti­kel gefunden.

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: