Page, Lawrence Edward

Das Com­pu­ter Board Forum

Larry Page grün­dete 1998 zusam­men mit Ser­gey Brin die Inter­net­such­ma­schine Google. Seit dem Bör­sen­gang von Google ist er einer der reichs­ten Men­schen der Welt.

Eltern und Familie

Law­rence (genannt „Larry“) Edward Page wurde am 26. März 1973 in East Lan­sing im US-amerikanischen Bun­des­staat Michi­gan gebo­ren. Sein Vater Carl Vic­tor Page war einer der ers­ten Dok­to­ran­den im Fach­be­reich Infor­ma­tik an der Michi­gan State Uni­ver­sity. Nach sei­nem Stu­di­en­ab­schluss arbei­tete er bis zu sei­nem Tod im Jahr 1996 als Pro­fes­sor für Infor­ma­tik an der glei­chen Uni­ver­si­tät. Larry Pages Mut­ter Glo­ria war eben­falls dort Dozen­tin für PC-Programmierungen. Sein älte­rer Bru­der Carl Page jr. grün­dete die Firma eGroups, die er im Jahr 2000 für 400 Mil­lio­nen US-Dollar an Yahoo ver­kaufte.
Durch seine Fami­lie beein­flusst, ent­deckte der junge Larry Page früh seine Begeis­te­rung für Com­pu­ter.
Larry Pages Mut­ter stammt aus einer jüdi­schen Fami­lie, er selbst wurde agnos­tisch erzo­gen.
Larry Page hei­ra­tete am 8. Dezem­ber 2007 seine lang­jäh­rige Freun­din Lucy Southworth.

Aus­bil­dung

Larry Page besuchte eine Motess­ori Grund­schule. Nach Abschluss der East Lan­sing High School im Jahr 1991 nahm er ein Maschi­nen­bau­stu­dium mit dem Schwer­punkt Com­pu­ter­wis­sen­schaf­ten an der Michi­gan State Uni­ver­sity auf. Wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit lei­tete er die regio­nale Gruppe der Ver­ei­ni­gung von Maschi­nen­bau­ern Eta Kappa Nu und arbei­tete als Software-Entwickler für die Fir­men „Manage­ment Sys­tems“ und „Cogni Tec“. Legen­där ist die Anek­dote gewor­den, dass Larry Page einen Tin­ten­strahl­dru­cker aus Lego­stei­nen baute. 1995 schloss er sein Stu­dium mit dem Titel Bache­lor of Sci­ence mit Aus­zeich­nung ab.
Larry Page wech­selte danach an die Stan­ford Uni­ver­sity in Kali­for­nien, wo er sein Examen zum Mas­ter of Sci­ence ablegte. Sein Haupt­ge­biet dabei war die Mög­lich­keit zur Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung im Inter­net. Er begann, an sei­ner Dis­ser­ta­tion zu schrei­ben, die er aber nie fer­tig stellte.

Larry Page und Ser­gey Brin

In Stan­ford lernte Larry Page sei­nen dama­li­gen Kom­mi­li­to­nen Ser­gey Brin ken­nen. Ser­gey Brin war 1973 in Mos­kau gebo­ren wor­den und mit sei­nen Eltern sechs Jahre spä­ter in die USA aus­ge­wan­dert. Zusam­men grün­de­ten sie das Pro­jekt „Google”. Ihr Ziel war die Ent­wick­lung einer leis­tungs­fä­hi­gen Such­ma­schine im Inter­net, das sich damals noch im Anfangs­sta­dium befand.

Grün­dung von Google

1998 grün­de­ten Larry Page und Ser­gey Brin in Moun­tain View, Kali­for­nien, mit einem Start­ka­pi­tal von 800.000 US-Dollar das Unter­neh­men Google Inc.
Im Unter­schied zu eta­blier­ten Anbie­tern wie Yahoo oder Alta­vista bewer­tete Google Inter­net­sei­ten nicht nur nach der Häu­fig­keit von ein­ge­ge­ben Such­be­grif­fen im Sei­ten­text son­dern zusätz­lich auch nach den Links zu ande­ren Sei­ten. Die­ser qua­li­täts­be­zo­gene „PageRank“-Mechanismus war den Ansät­zen der Kon­kur­renz deut­lich über­le­gen, und so nahm das Unter­neh­men in den Fol­ge­jah­ren eine rasante Ent­wick­lung auf.
Da stets die Gefahr bestand, dass die genaue Funk­tion der Google-Technik ent­deckt und kopiert wer­den könnte, zählt das Sys­tem­pro­gramm von Google zu den best geschütz­ten Indus­trie­ge­heim­nis­sen heu­ti­ger Zeit.

Larry Page und Google

Larry Page war seit der Fir­men­grün­dung von Google in ver­schie­de­nen Posi­tio­nen und Funk­tio­nen für das Unter­neh­men tätig, u. A. als CEO und CFO.
Durch den Bör­sen­gang 2004 kamen er und Ser­gey Brin zu Mil­li­ar­den­ver­mö­gen.
Google setzt sein Wachs­tum durch neue Dienste wie zum Bei­spiel Google Earth und Zukäufe wie die von Youtube oder Dou­ble­click wei­ter fort.
Das Unter­neh­men gilt als gro­ßer Unter­stüt­zer kari­ka­ti­ver Ein­rich­tun­gen und ist für sein mit­ar­bei­ter­freund­li­ches Arbeits­klima berühmt.

Aus­zeich­nun­gen

Larry Page wurde 2002 wurde im World Eco­no­mic Forum als “inter­na­tio­nale Füh­rungs­per­sön­lich­keit der Zukunft” geehrt.
Ihm wur­den der Mar­coni Prize der Michi­gan State Uni­ver­sity und der Prinz-von-Asturien-Preis verliehen.

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