Monroe, Marilyn

20. November 2011

Mari­lyn Mon­roe war und ist bis heute einer der fas­zi­nie­rends­ten Stars des ame­ri­ka­ni­schen Film­busi­ness. Nicht nur ihr Aus­se­hen und ihre schau­spie­le­ri­schen Dar­bie­tun­gen, auch ihr frü­her Tod mach­ten die Blon­dine zu einer Legende.

Kind­heit

Mari­lyn Mon­roe wurde am 1. Juni 1926 unter dem Namen Norma Jeane Mor­ten­son – der Nach­name bei der Taufe lau­tete Baker – in Los Ange­les gebo­ren.
Ihre Mut­ter Gla­dys war berufs­tä­tig und konnte sich nicht um Norma küm­mern, des­halb gab sie das Kind gegen Kost­geld zu ihren Nach­barn. Als Norma 6 Jahre alt war, erkrankte ihre Mut­ter an einem psy­chi­schen Lei­den und Norma Jeane kam zu wech­seln­den Pfle­ge­fa­mi­lien. 1934 über­nahm die beste Freun­din ihrer Mut­ter Nor­mas Vor­mund­schaft, doch auch sie gab das Mäd­chen, nach­dem sie hei­ra­tete, in ein Wai­sen­haus und eine spä­tere Wie­der­ein­glie­de­rung in die Fami­lie schei­terte.
1942 wurde Norma Jeane mit James Doug­herty, der kurz dar­auf zur Kriegs­ma­rine ein­ge­zo­gen wurde, verheiratet.

Kar­riere als Foto­mo­dell und kleine Nebenrollen

An ihrem Arbeits­platz, einer Rüs­tungs­fa­brik, wurde Norma Jeane von einem Foto­gra­fen ent­deckt. Nach der Ver­öf­fent­li­chung ihrer ers­ten Fotos in einem Maga­zin bewarb sich Norma erfolg­reich bei einer Model­agen­tur. Auf Anra­ten der Model­agen­tin ließ sie sich die Haare blond fär­ben und gab sich den Künst­ler­na­men Mari­lyn Mon­roe.
1946 lie­ßen sich Mari­lyn und ihr Mann in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­ständ­nis schei­den.
Im glei­chen Jahr bekam sie bei der 20th Cen­tury Fox einen ein­jäh­ri­gen Ver­trag als Nach­wuchs­schau­spie­le­rin, nahm Schau­spiel­un­ter­richt und hatte Neben­rol­len in Fil­men wie „Dan­ge­rous Years“. 1947 zierte Mari­lyn bereits etli­che Titel­sei­ten bekann­ter Zeitschriften.

Auf­stieg und Durchbruch

Geför­dert von einem ein­fluss­rei­chen Hollywood-Agenten bekam Mari­lyn immer mehr Neben­rol­len in grö­ße­ren Fil­men wie bei­spiels­weise der Oscar-Produktion „Alles über Eva“. Mit ihrem nai­ven Sex­ap­peal erregte sie nicht nur beim Publi­kum Auf­se­hen und so gab ihr Ende 1950 die Fox einen Sie­ben­jah­res­ver­trag. Auch andere Pro­duk­ti­ons­fir­men wur­den auf Mari­lyn auf­merk­sam und lie­hen sie sich für Filme aus. Nach Fil­men wie „Lieb­ling, ich werde jün­ger“ mit Cary Grant oder dem Fritz-Lang-Film „Vor dem neuen Tag“ war Mari­lyn Mon­roe bereits der Lieb­ling des Publikums.

Inter­na­tio­na­ler Durchbruch

Mit dem 1953 gedreh­ten Film „Nia­gara“ gelang Mari­lyn Mon­roe schließ­lich der inter­na­tio­nale Durch­bruch. Kurz dar­auf spielte sie die Haupt­rolle in den Komö­dien „Blon­di­nen bevor­zugt“ und „Wie angelt man sich einen Mil­lio­när?“ und wurde damit zu einem der größ­ten Stars und Sex­sym­bole der Welt.
1954 hei­ra­tete Mari­lyn den bekann­ten Base­ball­star Joe DiM­ag­gio. Die Ehe hielt aller­dings nur 9 Monate, da DiM­ag­gio sich eine häus­li­chere Frau wünschte.
1956, nach vie­len wei­te­ren erfolg­rei­chen Fil­men, zog Mari­lyn Mon­roe nach New York und besuchte Kurse bei dem Schau­spiel­leh­rer Lee Stas­berg; sie erhoffte sich mit die­ser Aus­bil­dung end­lich als ernst­hafte Schau­spie­le­rin aner­kannt zu wer­den.
Zurück in Hol­ly­wood konnte sie die Rolle der Saloon­sän­ge­rin Che­rie in dem Film „Bus Stop“ über­neh­men und erlangte für ihre Dar­stel­lung viel Anerkennung.

Die letz­ten Jahre

1956 hatte Mari­lyn Mon­roe den Dra­ma­ti­ker Arthur Mil­ler, in dem sie eine Vater­fi­gur sah und der ihr Gebor­gen­heit gab, gehei­ra­tet.
1961 drehte Mari­lyn Mon­roe mit Clark Gable den Film „Mis­fits“, des­sen Dreh­buch ihr Mann geschrie­ben hatte. Mon­roe gelang hier­mit der ersehnte Wech­sel zur Cha­rak­ter­dar­stel­le­rin, ihre Ehe mit Mil­ler jedoch, die unter Ande­rem durch 3 Fehl­ge­bur­ten belas­tet war, ging kurz nach den Dreh­ar­bei­ten in die Brü­che.
1962 began­nen die Arbei­ten an dem Film „Something’s got to give“, die aller­dings nie been­det wur­den, da Mari­lyn gesund­heit­li­che Pro­bleme hatte, manisch depres­siv war und des­halb oft nicht am Set erschien.
Am 5. August 1962 wurde Mari­lyn Mon­roe tot in ihrem Bett auf­ge­fun­den; sie starb an einer Über­do­sis Barbiturate.

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