Marilyn Monroe war und ist bis heute einer der faszinierendsten Stars des amerikanischen Filmbusiness. Nicht nur ihr Aussehen und ihre schauspielerischen Darbietungen, auch ihr früher Tod machten die Blondine zu einer Legende.
Kindheit
Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 unter dem Namen Norma Jeane Mortenson – der Nachname bei der Taufe lautete Baker – in Los Angeles geboren.
Ihre Mutter Gladys war berufstätig und konnte sich nicht um Norma kümmern, deshalb gab sie das Kind gegen Kostgeld zu ihren Nachbarn. Als Norma 6 Jahre alt war, erkrankte ihre Mutter an einem psychischen Leiden und Norma Jeane kam zu wechselnden Pflegefamilien. 1934 übernahm die beste Freundin ihrer Mutter Normas Vormundschaft, doch auch sie gab das Mädchen, nachdem sie heiratete, in ein Waisenhaus und eine spätere Wiedereingliederung in die Familie scheiterte.
1942 wurde Norma Jeane mit James Dougherty, der kurz darauf zur Kriegsmarine eingezogen wurde, verheiratet.
Karriere als Fotomodell und kleine Nebenrollen
An ihrem Arbeitsplatz, einer Rüstungsfabrik, wurde Norma Jeane von einem Fotografen entdeckt. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten Fotos in einem Magazin bewarb sich Norma erfolgreich bei einer Modelagentur. Auf Anraten der Modelagentin ließ sie sich die Haare blond färben und gab sich den Künstlernamen Marilyn Monroe.
1946 ließen sich Marilyn und ihr Mann in gegenseitigem Einverständnis scheiden.
Im gleichen Jahr bekam sie bei der 20th Century Fox einen einjährigen Vertrag als Nachwuchsschauspielerin, nahm Schauspielunterricht und hatte Nebenrollen in Filmen wie „Dangerous Years“. 1947 zierte Marilyn bereits etliche Titelseiten bekannter Zeitschriften.
Aufstieg und Durchbruch
Gefördert von einem einflussreichen Hollywood-Agenten bekam Marilyn immer mehr Nebenrollen in größeren Filmen wie beispielsweise der Oscar-Produktion „Alles über Eva“. Mit ihrem naiven Sexappeal erregte sie nicht nur beim Publikum Aufsehen und so gab ihr Ende 1950 die Fox einen Siebenjahresvertrag. Auch andere Produktionsfirmen wurden auf Marilyn aufmerksam und liehen sie sich für Filme aus. Nach Filmen wie „Liebling, ich werde jünger“ mit Cary Grant oder dem Fritz-Lang-Film „Vor dem neuen Tag“ war Marilyn Monroe bereits der Liebling des Publikums.
Internationaler Durchbruch
Mit dem 1953 gedrehten Film „Niagara“ gelang Marilyn Monroe schließlich der internationale Durchbruch. Kurz darauf spielte sie die Hauptrolle in den Komödien „Blondinen bevorzugt“ und „Wie angelt man sich einen Millionär?“ und wurde damit zu einem der größten Stars und Sexsymbole der Welt.
1954 heiratete Marilyn den bekannten Baseballstar Joe DiMaggio. Die Ehe hielt allerdings nur 9 Monate, da DiMaggio sich eine häuslichere Frau wünschte.
1956, nach vielen weiteren erfolgreichen Filmen, zog Marilyn Monroe nach New York und besuchte Kurse bei dem Schauspiellehrer Lee Stasberg; sie erhoffte sich mit dieser Ausbildung endlich als ernsthafte Schauspielerin anerkannt zu werden.
Zurück in Hollywood konnte sie die Rolle der Saloonsängerin Cherie in dem Film „Bus Stop“ übernehmen und erlangte für ihre Darstellung viel Anerkennung.
Die letzten Jahre
1956 hatte Marilyn Monroe den Dramatiker Arthur Miller, in dem sie eine Vaterfigur sah und der ihr Geborgenheit gab, geheiratet.
1961 drehte Marilyn Monroe mit Clark Gable den Film „Misfits“, dessen Drehbuch ihr Mann geschrieben hatte. Monroe gelang hiermit der ersehnte Wechsel zur Charakterdarstellerin, ihre Ehe mit Miller jedoch, die unter Anderem durch 3 Fehlgeburten belastet war, ging kurz nach den Dreharbeiten in die Brüche.
1962 begannen die Arbeiten an dem Film „Something’s got to give“, die allerdings nie beendet wurden, da Marilyn gesundheitliche Probleme hatte, manisch depressiv war und deshalb oft nicht am Set erschien.
Am 5. August 1962 wurde Marilyn Monroe tot in ihrem Bett aufgefunden; sie starb an einer Überdosis Barbiturate.
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