Der Februar ist seit der Einführung des Römischen Kalenders im Jahr 153 v. Chr. der Zweite der zwölf Monate im Jahreskreis.
Herkunft und Bedeutung des Monatsnamens
Die Bezeichnung stammt von dem lateinischen Wort “februa” (Reinigung). Die alte deutsche Bezeichnung lautete “Hornung”, man findet sie noch vereinzelt in Gedichten und Prosatexten wieder. In Österreich, der Schweiz und in der Pfalz wird er auch als “Feber” bezeichnet. Die Anzahl der Tage im Februar schwankt: In Schaltjahren hat der Februar 29 statt 28 Tage, um die Differenz zwischen dem normalen Jahr mit 365 Tagen und dem Sonnenjahr auszugleichen. Dies erfolgt im Februar, da dieser im römischen Kalender der letzte Monat im Jahreskreis war. Für die Zinsberechnung spielt dies übrigens keine Rolle: Der Februar wird wie jeder andere Monat mit 30 Zinstagen gerechnet. Personen, die das Glück (oder Unglück) haben, am 29. Februar zur Welt gekommen zu sein, feiern ihren Geburtstag, wenn kein Schaltjahr ist, zumeist am ersten März.
Früher wurden im Februar Fruchtbarkeits– und Vorfrühlingsrituale abgehalten, in der heutigen Zeit wurden daraus dann ausgelassene Feierlichkeiten (Fastnacht etc.). Diese finden bis zum Aschermittwoch statt, der zumeist — abhängig vom Stand des Mondes — ebenfalls im Februar liegt. Der Februar ist einer der wenigen Monate, in denen keine fixen oder beweglichen Feiertage liegen.
Dennoch hat der 14. Februar eine ganz besondere Bedeutung: Der Valentinstag wird auch als der “Tag der Liebenden” bezeichnet. Es ist üblich, an diesem Tag seiner Liebsten Blumen oder andere kleine Aufmerksamkeiten als Ausdruck der Liebe und Zuneigung zu schenken. Dieser Tag ist einer der Umsatzstärksten im Blumenhandel und wird ausführlich beworben, damit man nicht den Valentinstag vergisst. Der Valentinstag entstand in England und kam in weiterer Folge über die USA nach Europa zurück.
Astrologische Bedeutung
Der Februar beginnt im Zeichen des Wassermanns (21. Jänner bis 19. Februar), anschließend folgen die Fische (20. Februar bis 20. März).
Bauernregeln und Lostage im Februar
Mit Bauernregeln wurde in früheren Zeiten das Wetter aufgrund von langjährigen Beobachtungen und ohne wissenschaftlichen Hintergrund vorhergesagt. Für den Februar gibt es zum Beispiel folgende überlieferte Sprüche:
- 2. Februar:
- Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
- 9. Februar:
- Ist’s an St. Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht.
- 28. Februar:
- St. Roman hell und klar bedeutet ein gutes Jahr.
Das Wetter im Februar
In unseren Breiten ist der Februar der letzte Monat vor dem im März beginnenden Frühling. Es ist zumeist kalt, Schneefall und Morgenfrost stehen noch an der Tagesordnung. In vielen Bundesländern finden im Februar Ferien statt, die für den Wintersport (Skifahren, Snowboarden etc.) genutzt werden.
Persönlichkeiten die im Februar geboren wurden
- 1. Februar 1901:
- Clark Gable (US-amerikanischer Schauspieler)
- 5. Februar 1985:
- Cristiano Ronaldo (Fußballspieler, Weltfußballer)
- 13. Februar 1974:
- Robbie Williams (britischer Sänger, “Take That”-Bandmitglied)
- 19. Februar 1473:
- Nikolaus Kopernikus (Astronom und Arzt)
- 23. Februar 1899:
- Erich Kästner (Schriftsteller)
- 27. Februar 1932:
- Liz Taylor (US-amerikanische Schauspielerin)
- 29. Februar 1988:
- Tom Buschke (deutscher Fußballspieler)
Reisen im Februar
Da der Februar — abgesehen von den Skigebieten — zur Nebensaison zählt, kann man relativ günstige Reisen machen. Besonders empfehlenswert sind Besuche in Ländern, in denen es im Sommer sehr heiß werden kann, wie Ägypten, Malta oder Südafrika. Auch im Mittelmeerraum (Spanien, Portugal) findet man schon angenehme Temperaturen vor, die Nächte sind jedoch noch sehr kühl. Für Städtereisen in diese Regionen ist der Februar somit ein idealer Monat.
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