Disney, Walter Elias

21. November 2011

Der ame­ri­ka­ni­sche Film­pro­du­zent Wal­ter Elias Dis­ney – bes­ser bekannt unter dem Namen Walt Dis­ney – erfand viele bekannte Comic­fi­gu­ren und pro­du­zierte sowohl Zei­chen­trick– als auch Natur­filme. Walt Dis­ney ist außer­dem die Per­sön­lich­keit, die mit ihren Wer­ken bis­her die meis­ten Ocars erhielt.

Erste Schritte

Walt Dis­ney, der vier Geschwis­ter hatte, kam am 5. Dezem­ber 1901 zur Welt und wuchs auf einer Farm in Mis­souri auf. Schon als Teen­ager inter­es­sierte sich Dis­ney für das Zeich­nen und so fing er nach dem Ers­ten Welt­krieg an, zusam­men mit dem Zei­chen­künst­ler Ubbe Iwerks kleine Wer­be­filme zu zeich­nen.
Gemein­sam mit sei­nem Bru­der Roy kre­ierte er außer­dem einige Kurz­filme mit dem Namen „Alice Come­dies“, in denen er Trick­filme mit ech­ten Schau­spie­lern ver­mischte, so wie er es spä­ter auch bei „Mary Pop­pins“ tat.
1925 hei­ra­tete Dis­ney Lilian Marie Bounds, mit der er zwei Töch­ter bekam.

Micky Maus und Donald Duck

1923 zog Walt Dis­ney nach Los Ange­les. Dort begann er, zusam­men mit Iwerks, der als Art Direc­tor fun­gierte, und sei­nem Bru­der Roy, der sich um die Finan­zen küm­merte, pro­fes­sio­nell Trick­filme zu pro­du­zie­ren. Dis­ney selbst gab das Zeich­nen 1926 auf und über­ließ diese Tätig­keit Iwerks, der ein Jahr spä­ter Micky Maus erschuf, mit der sie den ers­ten kom­mer­zi­el­len Trick­film pro­du­zier­ten.
Doch Dis­ney hatte Span­nen­de­res im Sinn: er wollte einen Zei­chen­trick­film erschaf­fen, dem Musik– und Ton­ef­fekte hin­zu­ge­fügt wer­den. 1928 gelang ihm diese Sen­sa­tion und „Steam­boat Wil­lie“ fei­erte Pre­miere.
Walt Dis­ney expe­ri­men­tierte wei­ter mit neuen Tech­ni­ken aus dem Ani­ma­ti­ons­be­reich und pro­du­zierte unter ande­rem den ers­ten Trick­film mit natür­lich wir­ken­den Far­ben.
1934 erschien erst­ma­lig Donald Duck auf der Lein­wand. Dis­neys Filme wur­den zunächst von United Artists ins Kino gebracht, nach eini­gen Dif­fe­ren­zen wech­sel­ten er und sein Team jedoch zu RKO.

Zei­chen­trick­filme in Spielfilmlänge

1937 gelang Walt Dis­ney ein durch­schla­gen­der Erfolg mit sei­nem ers­ten abend­fül­len­den Film „Schnee­witt­chen und die sie­ben Zwerge“, an des­sen Erschaf­fung mehr als 700 Künst­ler betei­ligt waren. 3 Jahre spä­ter folgte der nächste Film in Spiel­film­länge: Pinoc­chio.
Eine wei­tere Attrak­tion gelang Walt Dis­ney mit dem Film „Fan­ta­sia“, in dem er zu Kom­po­si­tio­nen von unter Ande­rem Beet­ho­ven und Tschai­kow­ski kleine Zeichentrick-Kurzgeschichten prä­sen­tierte. In dem Film erschie­nen nicht nur nied­li­che Figu­ren, son­dern erst­mals auch düs­tere Cha­rak­tere.
1941 kam Dis­neys Film „Dumbo“ und ein Jahr spä­ter sein per­sön­li­cher Lieb­lings­film „Bambi“ in die Kinos.

Doku­men­tar– und Spielfilme

Doch Dis­ney pro­du­zierte nicht nur Zei­chen­trick­filme: Nach dem Zwei­ten Welt­krieg brachte er eine Reihe von Aben­teu­er­fil­men wie „Die Schatz­in­sel“ oder „20.000 Mei­len unter dem Meer“ her­aus. Auch sein ers­ter doku­men­ta­ri­scher Kurz­film, „Seal Island“, war erfolg­reich und erhielt einen Oscar. Mit „Die Wüste lebt“ wagte sich Dis­ney erst­mals an einen abend­fül­len­den Doku­men­tar­film und sorgte auch hier wie­der für eine kleine Sen­sa­tion, da nie­mand damit gerech­net hatte, dass ein Doku­men­tar­film so erfolg­reich wer­den würde. Infolge die­ses Fil­mes ent­stan­den wei­tere erfolg­rei­che Tier– und Pflanzendokumentationen.

Fern­seh­tä­tig­kei­ten

Ab etwa 1950 war Walt Dis­ney auch regel­mä­ßig im Fern­se­hen zu sehen. Dort stellte er in Fern­seh­sen­dun­gen wie „Dis­ney­land“ unter Ande­rem neue Filme vor und erläu­terte diverse Ani­ma­ti­ons­tech­ni­ken. Auch Fern­seh­spe­cials, in denen es um das Thema Raum­fahrt und deren Mög­lich­kei­ten ging, wur­den von Walt Dis­ney pro­du­ziert und moderiert.

Die letz­ten Jahre

1955 eröff­nete Dis­ney den ers­ten Disneyland-Vergnügungspark in der Nähe von Los Ange­les; 9 Jahre spä­ter wurde der zweite Park, der noch erfolg­rei­cher und grö­ßer als der erste wurde, in Orlando in Betrieb genom­men.
Der letzte Film, an dem Dis­ney mit­wirkte, war „Das Dschun­gel­buch“.
1966 starb Walt Dis­ney an den Fol­gen einer Lungenkrebserkrankung.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Popu­la­rity: 3%

Besu­cher, die diese Seite fan­den, such­ten auch nach:

  • walter-elias dis­ney
  • wal­ter elias erfolg
  • Film Dis­ney Mei­len unten im Meer
  • wal­ter elias „walt“ disney
  • wal­ter elias

Ähnli­che Artikel:

  1. VW Käfer

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: