Dezember

25. Dezember 2010

Der besinn­lichste aller Monate

Der Dezem­ber wird bei den Chris­ten als der besinn­lichste Monat im Jahr gese­hen. Vom ers­ten Tag an freut sich Groß und Klein in der Advents­zeit über das kom­mende Fest der Geburt Jesus. Die Häu­ser und Stra­ßen sind glanz­voll geschmückt mit Licht­er­ket­ten und Deko­ra­tion. Jeden Tag wird ein Tür­chen im Advents­ka­len­der geöff­net bis zur letz­ten, zumeist größ­ten Tür am 24. des Monats. Bis dahin kommt vor­her am 6. Dezem­ber der Niko­laus, um den Kin­dern kleine Geschenke in die Schuhe zu ste­cken. Anlass hierzu gab die Geschichte, denn der Hei­lige Niko­laus teilte sei­nen Man­tel mit einem frie­ren­den Bett­ler. Diese Sze­ne­rie wird in vie­len Orten jedes Jahr auf­ge­führt, um an die Barm­her­zig­keit des Tei­lens zu erinnern.

Weih­nach­ten ist die Zeit der Fami­lie, so wird das Fest der Liebe oft­mals zu einer gro­ßen Zusam­men­kunft unter dem geschmück­ten Weih­nachts­baum. Auf­wen­dig aus­ge­wählte und ver­packte Geschenke wer­den aus­ge­tauscht. In vie­len Fami­lien ist der Gang in die Kir­che obli­ga­to­risch, weil es nir­gends so fei­er­lich ist, wie an die­sem Ort. Wer das ganze Jahr die Kir­che nicht besucht, kommt oft zu Weih­nach­ten. Zuhause war­tet ein fest­li­ches Essen, die Weih­nachts­lie­der erklin­gen aus dem Radio oder der CD; man­che Fami­lien sin­gen auch heute noch selbst. Nach drei Tagen ist erst ein­mal das Fei­ern vor­bei, bis in man­chen Gegen­den die Hei­li­gen Drei Könige als Abschluss von Haus zu Haus gehen und sin­gen; dies ist jedoch erst im Januar der Fall.

Der Abschluss des Monats ist gleich­zei­tig das Ende des Jahres

Da der Dezem­ber der letzte Monat im Jahr ist, wird am Ende des Monats, am 31.12., das alte Jahr von den Men­schen ver­ab­schie­det und das neue Jahr begrüßt. Dies geschieht vie­ler­orts mit viel Getöse durch das Feu­er­werk, wel­ches beson­ders gern von den Jugend­li­chen abge­schos­sen wird. Die am Was­ser gele­ge­nen Orte kön­nen von den in den Häfen lie­gen­den Schif­fen ein gemein­sa­mes Hup­kon­zert ver­neh­men. Die meis­ten Men­schen zele­brie­ren Syl­ves­ter mit gutem Essen und Trin­ken. Einige von ihnen freuen sich nun schon auf das fol­gende Neujahrskonzert.

Der Dezem­ber nüch­tern betrachtet

Im Dezem­ber fin­det ebenso der Übergang vom Herbst in den Win­ter statt, was immer meis­tens am 22. der Fall ist. Dann hat die große Dun­kel­heit ihren Höhe­punkt erreicht und die Tage wer­den von da an wie­der län­ger und hel­ler. Meis­tens hat es zu die­ser Zeit in unse­ren Brei­ten­gra­den bereits geschneit.

Da der Dezem­ber den letz­ten Monat des Jah­res dar­stellt, wer­den nun die Abrech­nun­gen ver­schie­de­ner Jah­res­bei­träge vor­ge­nom­men. Man­che Fris­ten lau­fen ab, was zum Bei­spiel für den jähr­li­chen Steu­er­aus­gleich wich­tig ist, für Ver­jäh­run­gen und so wei­ter. Ein per­sön­li­ches Resü­mee wird nun wohl jeder für sich zie­hen; war es ein gutes oder ein schlech­tes Jahr? Was ist alles pas­siert? Ebenso hal­ten es die ver­schie­de­nen Medien im Gro­ßen, um den Men­schen noch ein­mal die Gescheh­nisse des ver­gan­ge­nen Jah­res vor Augen zu führen.

Der Dezem­ber als Monat des Reisens

Viele Men­schen ver­brin­gen ihre freien Tage um die Weih­nachts­zeit in wär­me­ren Gegen­den, um sich von der dunk­len Jah­res­zeit zu erho­len und Sonne zu tan­ken. Hierzu bie­ten sich zahl­rei­che Orte an, die unter Umstän­den ein ebenso schö­nes Weih­nachts­fest bie­ten, wel­ches dann nicht im Schnee und in der Kälte, son­dern in der war­men Sonne statt­fin­det. Aber auch in den Ski­ge­bie­ten wird den Tou­ris­ten zur Weih­nachts­zeit roman­ti­sche Stim­mung gebo­ten. So kann dem Stress der Fei­er­tage am bes­ten ent­gan­gen werden.

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