Der besinnlichste aller Monate
Der Dezember wird bei den Christen als der besinnlichste Monat im Jahr gesehen. Vom ersten Tag an freut sich Groß und Klein in der Adventszeit über das kommende Fest der Geburt Jesus. Die Häuser und Straßen sind glanzvoll geschmückt mit Lichterketten und Dekoration. Jeden Tag wird ein Türchen im Adventskalender geöffnet bis zur letzten, zumeist größten Tür am 24. des Monats. Bis dahin kommt vorher am 6. Dezember der Nikolaus, um den Kindern kleine Geschenke in die Schuhe zu stecken. Anlass hierzu gab die Geschichte, denn der Heilige Nikolaus teilte seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Diese Szenerie wird in vielen Orten jedes Jahr aufgeführt, um an die Barmherzigkeit des Teilens zu erinnern.
Weihnachten ist die Zeit der Familie, so wird das Fest der Liebe oftmals zu einer großen Zusammenkunft unter dem geschmückten Weihnachtsbaum. Aufwendig ausgewählte und verpackte Geschenke werden ausgetauscht. In vielen Familien ist der Gang in die Kirche obligatorisch, weil es nirgends so feierlich ist, wie an diesem Ort. Wer das ganze Jahr die Kirche nicht besucht, kommt oft zu Weihnachten. Zuhause wartet ein festliches Essen, die Weihnachtslieder erklingen aus dem Radio oder der CD; manche Familien singen auch heute noch selbst. Nach drei Tagen ist erst einmal das Feiern vorbei, bis in manchen Gegenden die Heiligen Drei Könige als Abschluss von Haus zu Haus gehen und singen; dies ist jedoch erst im Januar der Fall.
Der Abschluss des Monats ist gleichzeitig das Ende des Jahres
Da der Dezember der letzte Monat im Jahr ist, wird am Ende des Monats, am 31.12., das alte Jahr von den Menschen verabschiedet und das neue Jahr begrüßt. Dies geschieht vielerorts mit viel Getöse durch das Feuerwerk, welches besonders gern von den Jugendlichen abgeschossen wird. Die am Wasser gelegenen Orte können von den in den Häfen liegenden Schiffen ein gemeinsames Hupkonzert vernehmen. Die meisten Menschen zelebrieren Sylvester mit gutem Essen und Trinken. Einige von ihnen freuen sich nun schon auf das folgende Neujahrskonzert.
Der Dezember nüchtern betrachtet
Im Dezember findet ebenso der Übergang vom Herbst in den Winter statt, was immer meistens am 22. der Fall ist. Dann hat die große Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht und die Tage werden von da an wieder länger und heller. Meistens hat es zu dieser Zeit in unseren Breitengraden bereits geschneit.
Da der Dezember den letzten Monat des Jahres darstellt, werden nun die Abrechnungen verschiedener Jahresbeiträge vorgenommen. Manche Fristen laufen ab, was zum Beispiel für den jährlichen Steuerausgleich wichtig ist, für Verjährungen und so weiter. Ein persönliches Resümee wird nun wohl jeder für sich ziehen; war es ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Was ist alles passiert? Ebenso halten es die verschiedenen Medien im Großen, um den Menschen noch einmal die Geschehnisse des vergangenen Jahres vor Augen zu führen.
Der Dezember als Monat des Reisens
Viele Menschen verbringen ihre freien Tage um die Weihnachtszeit in wärmeren Gegenden, um sich von der dunklen Jahreszeit zu erholen und Sonne zu tanken. Hierzu bieten sich zahlreiche Orte an, die unter Umständen ein ebenso schönes Weihnachtsfest bieten, welches dann nicht im Schnee und in der Kälte, sondern in der warmen Sonne stattfindet. Aber auch in den Skigebieten wird den Touristen zur Weihnachtszeit romantische Stimmung geboten. So kann dem Stress der Feiertage am besten entgangen werden.
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