Beatles, The

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Ent­ste­hungs­ge­schichte der Beatles

1957 grün­det der exzen­tri­sche John Len­non mit 17 Jah­ren eine Rock-‘n’-Roll-Band.
Bei einem Auf­tritt lernt er Paul McCart­ney ken­nen, der als Links­hän­der Trom­pete und Gitarre ver­kehrt herum spielt und den Text von „Twenty Flight Rock“ aus­wen­dig kennt.
Im nächs­ten Jahr tritt George Har­ri­son in die Band ein, mit 15 Jah­ren wird er zum Lead­gi­tar­ris­ten der Band.
John ist der Lea­der der Gruppe aber zum Schwarm der Mäd­chen wer­den Paul und George.
Den Part der Bass­gi­tarre über­nimmt zunächst Stuart Sut­cliff.
Zu der Zeit kann sich noch kein Schlag­zeu­ger in der Band eta­blie­ren. Die Beset­zung wech­selt in den ers­ten Jah­ren öfter.
1960 tou­ren sie als Begleit­band für Johnny Gentle mit Tommy Moore am Schlag­zeug durch Schott­land. Sein Nach­fol­ger wird Nor­mann Chap­man.
Außer den Schlag­zeu­gern wech­selt in den ers­ten Jah­ren stän­dig der Band­name bis man sich irgend­wann auf Beat­les mit “a” einigt.
Allan Wil­liams ver­mit­telt den Liver­poo­ler Jungs die ers­ten Auf­tritte in Ham­burg.
Noch immer fehlt ein fes­ter Schlag­zeu­ger und Pete Best steigt bei den Beat­les ein und muss das Reper­toire der Band inner­halb von vier Tagen intus haben.

Die Anfänge in Hamburg

Stun­den­lange Auf­tritte in Stri­plo­ka­len, im Kai­ser­kel­ler und ver­schie­de­nen Clubs gehö­ren 1960 zum Tages­pen­sum der jun­gend­li­chen Band­mit­glie­der.
Sie beschimp­fen ihr Publi­kum, betrin­ken sich auf der Bühne, tra­gen Frau­en­klei­der und legen sich ein­fach nur hin.
Im Novem­ber wer­den alle nach­ein­an­der ver­haf­tet und keh­ren nach Eng­land zurück.
In Liver­pool war­ten sie bis George end­lich 18 wird um wie­der nach Ham­burg zurück zu gehen.
Stuart Sut­cliff steigt aus der Band aus und stirbt wenige Wochen spä­ter an Hirn­blu­tun­gen. Den Bass über­nimmt Paul Mc Cart­ney.
Zurück in Ham­burg spie­len sie in grö­ße­ren Clubs, das Publi­kum ist begeis­tert, vor allem auch wegen der außer­ge­wöhn­li­chen Fri­su­ren der Jungs derent­we­gen man sie Pilz­köpfe nennt.
Brian Epstein über­nimmt das Manage­ment der Truppe und ver­sucht ihnen ein ande­res Image zu ver­pas­sen.
1962 spie­len sie im Star­club wäh­rend Epstein fie­ber­haft nach einer Plat­ten­firma sucht. Ein Pro­du­zent des EMI-Ablegers Par­la­phone, George Mar­tin, kann sich soweit für die Band begeis­tern, dass er eine Platte mit ihnen auf­neh­men will, aller­dings nur wenn der Schlag­zeu­ger Pete Best durch einen Bes­se­ren ersetzt wird und Richard Star­key, bes­ser bekannt als Ringo Starr, sitzt fortan am Schlag­zeug der Beatles.

Die ers­ten Erfolge

Die erste Sin­gle „Love me do“ schafft es bis auf Platz 17 der eng­li­schen Charts.
Der Nach­fol­ger „Please, please me“ erreicht Platz 1 und es erscheint das erste Album unter glei­chem Namen.
Im Okto­ber 1962 krei­schen die Mäd­chen zum ers­ten Live-Auftritt der Beat­les im TV.
Das zweite Album „With The Beat­les“ ist bereits vor dem Erschei­nen ver­sil­bert.
Europa erliegt der Beatles-Manie aber in Ame­rika kön­nen sie erst im Januar 1964 mit „I want to hold your hand“ ihren ers­ten Hit lan­den. Im Jahr dar­auf lie­gen sie mit fünf Sin­gles zeit­gleich auf Platz 1–5.
Sie domi­nie­ren die Hit­lis­ten der Welt und haben bereits Musik­ge­schichte geschrie­ben.
Drei Jahre lang sind sie fast unun­ter­bro­chen auf Tour­nee und brin­gen neben­bei ihren ers­ten Film „A hard days night“ in die Kinos.
Die Hys­te­rie der Fans kennt kaum noch Gren­zen und 1967 bekennt sich die Band zum Dro­gen­kon­sum und ver­än­dert das Image der Gruppe.

Der Anfang vom Ende

1969 geben sie ihr letz­tes Kon­zert im Cand­lestick Park in San Fran­cisco.
„Ser­gant Pep­per Lonely Hearts Club Band“ erscheint als LP und als Film.
Linda East­man und Yoko Ono, die spä­te­ren Ehe­frauen von Paul und John, tre­ten in Erschei­nung.
Die Fern­seh­über­tra­gun­gen ihrer Auf­tritte sind legen­där.
Nach dem plötz­li­chen Tod von Brian Epstein folgt mit dem Film „Magi­cal Mys­tery Tour“ der erste Beatles-Flop.
Der fol­gende Film „Yel­low Sub­ma­rine“ und die Sin­gle „Hey Jude“ gehö­ren wie­der mit zu den erfolg­reichs­ten Beat­les­pro­jek­ten.
Trotz­dem neh­men die Span­nun­gen inner­halb der Gruppe immer wei­ter zu und eska­lie­ren letzt­lich bei den Arbei­ten zu dem Album „Let it be“.
1970 tren­nen sich die Beat­les im Streit und kon­zen­trie­ren sich auf ihre Solo­kar­rie­ren.
Jeg­li­che Hoff­nung der Fans auf eine Wie­der­ver­ei­ni­gung der Gruppe stirbt 1980 mit der Ermor­dung John Len­nons.
Es erschei­nen noch eine Reihe Alben mit Zusam­men­fas­sun­gen der größ­ten Hits.
2001 erliegt George Har­ri­son einem Krebs­lei­den.
Ins­ge­samt haben The Beat­les weit über eine Mil­li­arde an Plat­ten ver­kauft und sind neben der revo­lu­tio­närs­ten auch die erfolg­reichste Band der Welt.

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