AC/DC

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Die Abkür­zung AC/DC ist die eng­li­sche Bezeich­nung für Wech­sel– und Gleich­strom, gleich­zei­tig fun­giert diese Bezeich­nung als Name einer aus­tra­li­schen Hard-Rock-Band. Diese wurde am 31. Dezem­ber 1973 von den bei­den schot­ti­schen Brü­dern Mal­colm und Angus Young gegrün­det. Obwohl die Band ihren Stil eher dem Musik­genre Rock ‘n’ Roll zuord­net, gel­ten die Musi­ker als Pio­niere des Hard Rock. Der Band­name soll die raue und kraft­volle Musik der Band her­vor­he­ben, in Aus­tra­lien ist die Band auch unter dem Namen “Acca Dacca” bekannt.

Die musi­ka­li­sche Kar­riere von AC/DC

Das erste Album der Band erschien im Jahr 1975 und trug den Titel “High Vol­tage”, vier Jahre spä­ter wurde ein wei­te­res Album namens “High­way to Hell” ver­öf­fent­licht. Die­ses wurde aller­dings mit einem neuen Sän­ger namens Dave Evans auf­ge­nom­men. Der ursprüng­li­che Song­wri­ter und Lead-Sänger Bon Scott ver­starb am 19. Februar 1980. Die Gruppe stand vor einer schwie­ri­gen Ent­schei­dung und hätte sich bei­nahe auf­ge­löst. Durch die Auf­nahme von Geordie-Sänger Brian John­son wurde die Band dann aller­dings doch wei­ter­ge­führt. Mit die­sem neuen Lead-Sänger konnte AC/DC dann ihr meist­ver­kauf­tes Album ver­öf­fent­li­chen — “Back in Black”.

Eine unver­gleich­bare Erfolgsgeschichte

In ihrer gesam­ten Kar­riere konn­ten AC/DC weit über 200 Mil­lio­nen Alben ver­kau­fen, davon wur­den alleine 69 Mil­lio­nen in den USA abge­setzt. In der Musik­ge­schichte befin­det sich das Album “Back in Black” auf dem zwei­ten Platz der meist­ver­kauf­ten Alben. Im Jahr 2004 wurde die Band vom Musik­sen­der MTV auf Platz 72 der welt­weit 100 bes­ten Künst­ler gesetzt. Der Höhe­punkt der Band ereig­nete sich im Jahr 2003, zu die­sem Zeit­punkt wurde AC/DC in die “Rock and Roll Hall of Fame” auf­ge­nom­men. Zu die­ser Zeit tra­ten die Musi­ker auch einige Mal als Vor­band der Rol­ling Sto­nes auf. Die aus­tra­li­sche Stadt Mel­bourne ehrte die Musi­ker mit einer eige­nen Straße, wel­che als “AC/DC Lane” bezeich­net wird. Mitt­ler­weile sind die Anhän­ger von AC/DC zah­len­mä­ßig so groß, dass Kon­zerte mit mehr als 300.000 Zuhö­rern zur Nor­ma­li­tät gewor­den sind. Im Jahr 2009 stellte AC/DC einen Welt­re­kord auf, die 300.000 Ein­tritts­kar­ten für ihr Kon­zert waren inner­halb von 77 Minu­ten ausverkauft.

Ehrun­gen und bedeu­tende Ereignisse

Im Jahr 2010 erhielt die Band AC/DC einen Grammy in der Kate­go­rie “Beste Hard-Rock-Darbietung”, der Grammy wurde für den Song “War Machine” ver­ge­ben. Viele junge Musi­ker ori­en­tie­ren sich an AC/DC, so ist der Name der Band “Bad Boy Boo­giez” aus einem Song der Band ent­stan­den. Auf der Grammy-Verleihung merkte auch Bil­lie Joe Arm­strong von der Band Green Day an, dass er von AC/DC stark beein­flusst wurde. Im Jahr 2010 konn­ten an der Stimme von Sän­ger Brian John­son jedoch starke Ver­än­de­run­gen gehört wer­den, diese litt vor allem auf­grund des hohen Ziga­ret­ten­kon­sums und dem gepress­ten Gesangs­stil. Aller­dings kann die­ser Effekt nicht auf den neuen Alben gehört wer­den, auf Kon­zer­ten ist das Band­mit­glied jedoch des Öfte­ren recht hei­ser. Die Erfolgs­ge­schichte von AC/DC ist unver­wech­sel­bar, in ihrer gesam­ten musi­ka­li­schen Kar­riere konnte die Band mehr als 150 Mil­lio­nen Ton­trä­ger ver­kau­fen. In den Jah­ren 1978 und 1979 war das Album “If You Want Blood” per­ma­nent in der bri­ti­schen Hit­pa­rade. Auch in Zukunft dür­fen von den Hard-Rockern noch wei­tere Alben und Auf­tritte erwar­tet werden.

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